Zu Yahoo und Flickr

17 June 2007
... habe ich eigentlich nichts Neues hinzuzusteuern, außer, dass ihr mich bitte nicht mehr unter der alten alpuckan äth yahoo Punkt com-Adresse anschreiben mögt, sondern die jeweils aktuelle, die ganz oben auf dieser Seite angezeigt wird, verwendet. Ein public key folgt auch noch, solange bitte keine super-geheimen Konspirationsmails zustellen ;-)

Tja, die Flickr-Sache sehe ich bestenfalls so, dass dieser Dienstleister plötzlich seine Vertragbedingungen geändert und sich der alte Vertrag damit aufgelöst hat.

Del.icio.us wird irgendwann auch bald in meiner Mülltonne landen. Web2.0 ist für mich gescheitert, nur die Web 1.0-Techniken (weblogs, Foren, Chats) haben sich bewährt. "Dezentrale semantische Strukturen", habe einst ich darunter erwartet, als ich den Begriff zum ersten Mal hörte und war schnell enttäuscht, dass es nur Web1.0 + AJAX war.

Naja, vielleicht kommt ja der Fortschritt irgendwann, während sich die 2.0-Ferengis ihre blutigen Nasen versorgen ...

Krasser Messenger

14 June 2007
Beim Installieren hat das dämliche Programm [Yahoo! Messenger] einfach sämtliche Adressbücher durchsucht und Mails verschickt – ohne Sicherheitsabfragen seitens der Emailprogramme. Sehr bedenklich.
Gegendarstellung - die.schreibbloga.de

Üüüübel. Wusste von solchem "modernen" und mitdenkenden Programmverhalten noch nichts, da ich seit der Einführung von Jabber den IM-Client (psi) nicht gewechselt habe.

Daten herausgeben

16 March 2007
Das kann passieren, wenn man Daten an die falschen Leute herausgibt:
Yu's husband is now in Beijing Prison No. 2, serving a 10-year sentence for inciting subversion with his pro-democracy internet writings. According to the written court verdict, the Chinese government convicted Wang, in part, on evidence provided by Yahoo.

'Yahoo Betrayed My Husband' (siehe auch boingboing)

Sicher ist das ein Extremfall, doch Existenzen können überall vom Schreibtisch aus vernichtet werden. Und nach so einer Sache muss man auch keine Datenschutzbehörde fürchten, sondern nur sein eigenes nagendes Gewissen mit dem man viele Nächte einschlafen muss.
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