RDFa Bookmarks

16 March 2008

Fettes FOAF File fom WWW-erFinder

04 November 2007
Das nenn' ich mal ein FOAF File: Sir Berners-Lees FOAF-Profil (via Danny Ayers)

Übrigens, FOAF ist nicht tot ... es ist nur zu kompliziert für manche Designer-Nasen. Mittels RDFa, zum Beispiel, lässt sich FOAF ganz einfach in das Markup einer Website integrieren.

Firefox-Erweiterung: Semantic Radar

01 March 2007
Mit dem Semantic Radar-Addon lassen sich in Websites eingebettete FOAF-, DOAP- oder SIOC-Daten besser entdecken.



Auf der Addon-Seite befindet sich auch gleich ein Hinweis, was Web3.0 ist:
Plus: Collaboratively discover the Web 3.0 (web of data) by informing ping.semanticweb.org about new data found.

Darum geht's also beim nächsten Web3.0-Hype. Semantische Daten finden und irgendwo melden. Wie spannend. Wenn auch nicht ganz so narzismusfördernd.

Semantische Fritten

22 April 2006
Wie man Fritten semantisch macht ;-)

e-Portfolios mit FOAF und Atom

16 January 2006
Interessant für Online-Lerner (aber auch Webstandards-verkaufende Webworker) sind solche Projekte wie Creating e-Portfolios using Atom and FOAF und das proof-of-concept dazu. Dabei werden verschiedene Feeds (Interessen, Ziele, erreichte Ziele, Folio, Kompetenzen etc.) zusammengefasst und über FOAF einer Person zugeordnet.

Elgg Learning Landscape (eine Open Source Lernumgebung mit allen möglichen Web2.0-Features) scheint diese Art e-Portfolios bereits integriert zu haben. Sollte ich bei genügend Zeit mal auf dem Testrechner ausprobieren.

Mehr Material zum Thema e-Portfolio findet man unter den 'Interests' von Dave Tosh, einem der Elgg-Entwickler.

Sachen packen

02 November 2005

Die Trendwatcher sind da: Das Spiel ist aus.


Aus und vorbei!, sixtus.net blog


Echt? Schon ...?

So gesehen ist das ganze Dingens mit Blogs, Social Software und Web 2.0 bereits wieder vorbei, bevor es richtig los ging, denn Trendwatching.com hat uns bereits vor einem Jahr ein consulting-kompatibles Etikett aufgeklebt: Wir alle sind die Generation C.


Aus und vorbei!, sixtus.net blog


Hmm ok, damit wir uns am nächsten Trend etwas länger ergötzen können, müssen wir gewisse intellektuelle Barrieren für die Trendwatcher aufbauen. Etwas, was sie nicht so schnell verstehen, was überkompliziert und beladen rüberkommt, aber trotzdem Substanz in der Idee hat. Mal nachdenken ... vielleicht sowas wie RDF? Also das semantische Netz? Wird es vielleicht deshalb Realität werden und vor allem überleben, weil Trendwatcher seine Komplexität nicht so richtig erfassen können?

Namensraum für postalische Adressen

09 September 2005
Was in FOAF-Dateien selten genutzt wird, aber trotzdem ganz nützlich ist: AddressVocab. Man könnte also auch Impressum-Seiten vollständig auf FOAF-Basis darstellen lassen.

Vokabular für Fressalien

26 August 2005
Hier entsteht wohl gerade ein Vokabular zur Beschreibung von Essen (& Getränke?): DoaFI: Description of a Food Item (via Raw Blog)

FOAF Einsteigerartikel

19 July 2005
Es war wieder an der Zeit ... wer soviel "FOAF" sagt, muss auch was dazu erklären. Deshalb gibt's jetzt in guter alter "Was ist RSS-Artikel"-Manier auch einen Was ist FOAF-Artikel, gespickt mit einer Menge Links. Einsteigerfreundlich (hoffentlich), so wenig technische Terminologie, wie möglich.

Foafscape - ein RDF/FOAF-Browser

17 July 2005
Foafscape ist ein knapp 15 MB großes Java-Paket, welches RDF- und insbesondere FOAF-Datenstrukturen visualisieren kann. In die Adresszeile gibt man einfach eine FOAF-URL ein und alle Bekannten werden mittels verschiedener Graphen (3 Arten stehen in der FOAF-Perspektive zur Auswahl) vernetzt dargestellt. Klickt man mit der rechten Maustaste auf einen der Bekannten und wählt "As new graph",

Foafscape Bildschirmfoto 1

... so wird dessen FOAF-Datei eingelesen und seine Bekannten ebenfalls graphisch dargestellt.

Foafscape Bildschirmfoto 2

Ein Doppelklick auf eine Person zeigt beide Beziehungsgeflechte in einer Ansicht:

Foafscape Bildschirmfoto 3

Foafscape ist noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase (alpha 0.2), man kann aber jetzt schon mit den Augen einer Maschine (soziale) Netzwerke auf FOAF-Basis durchstöbern.

Besser als Gravatare ...

10 July 2005
... ist ja wohl die Idee, das Bildchen des Kommentators aus seiner FOAF-Datei zu beziehen, wie es das Blogsystem von Gregory Williams (letzter Paragraph im Abschnitt "Comments and Privacy") macht (Beispielblogeintrag).

Haustiere im semantischen Netz

08 July 2005
Mit FOAF beschreibt man Metadaten für Menschen und ihre Beziehungen untereinander; für Haustiere gibt es seit etwas mehr als einem Jahr das Pet Profile von Danny Ayers. Ich hatte damals schon eine Datei für Diva erstellt, heute kam Ufos dazu. Seit letztem Jahr gibt es auch ein neues Element: <hasID>. Ich habe diesem Element die (weltweit eindeutige) Mikrochipnummer, die jetzt alle Haustiere bekommen, verpasst.

In der Quellcodeansicht der beiden Pet Profile-Seiten (die übrigens zu cool für den IE sind) sieht man das derzeit noch übersichtliche Vokabular für Haustiere. Erstellen kann man Pet-Dateien mit dem Pet-a-Matic. Wie man sie mit seiner FOAF-Datei verknüpft und auf seinem Webserver hostet, verrät die Seite How to put your pet on the Semantic Web.


Alles was ich sende

01 July 2005
Man kennt das Problem: Da gibt es einen Web-Publisher, der eine Authorität zu einem Wissensgebiet darstellt und der auf mehreren Kanälen sendet. Zuerst kennt man nur sein Weblog, später bemerkt man, dass er auch ein Wiki betreibt, Bookmarklisten und Termine öffentlich verwaltet, Photos ins Netz setzt, seine Buch-Interessen über Amazon-Wunschzettel preisgibt usw. Aber woher soll der interessierte Leser all seinen Output in Form von RSS-Feeds sammeln, wenn der Publisher sie nicht übersichtlich auf einer Site zusammenfasst (was übrigens ziemlich selten der Fall ist)?

Es wäre also praktisch, sämtlichen Output eines Publishers in einer OPML-Liste zu sammeln, die man einfach in seinen RSS-Reader abonnieren kann. Man hätte alle Feeds einer Person einzeln im RSS-Reader und kann bei Bedarf jene Feeds wieder löschen, die man nicht braucht/möchte. Dies wäre um einiges eleganter, als alle Feeds zu einem großen Feed zusammenzufügen (inklusive lästiger Werbung, die einige Services mit in solche Sammel-Feeds packen).

Die Semantiker haben dafür auch schon eine passende Umschreibung: Subscribe to someones brain.

In meinem Fall ist diese OPML-Liste recht simpel. Ich verwalte keine öffentlichen Bookmarklisten, flickre nicht herum, kein iCal, keine Wunschzettel ... nur 3 RSS-Feeds für diese Website, meine Linkperlen und die HCI-Linksammlung, die schnell in eine maschinenlesbare Liste gepackt sind. Die 'Zentrale' für diese Information ist (natürlich) das FOAF-File. Darin werden alle Feeds, die ein Publisher sendet, aufgelistet (zu sehen in meiner FOAF-Datei ab dem Kommentar <!-- RSS feeds -->)

Hat man nun alle Feeds in seiner FOAF-Datei aufgelistet, geht man zu Leigh Dodds Subscribe to my brain-Dienst, trägt dort seine FOAF-URL und den Email Sha1 Hash String (ebenfalls in der FOAF-Datei innerhalb des <foaf:mbox_sha1sum>-Elements zu finden) ein und schon hat man seine entsprechende OPML-Datei, mit allen in der FOAF-Datei eingetragenen Feeds. Dann noch mit 'nem schicken Icon auf diese Liste verlinken (mybrain (alle RSS-Feeds als OPML-Liste)) und der totale semantische Ego-Trip kann ausgestrahlt werden ;-) Achja, Morton Frederiksens FOAF-Explorer stellt die Feeds auch schon hübsch dar (faszinierend, wie schnell er immer solche neuen Sachen in den Explorer integriert)

Und - liebe Blog-Tool-Hersteller - es wird höchste Zeit, dass Blog-Tools auch Möglichkeiten zur Verwaltung von FOAF-Dateien der Autoren bereitstellen, wenn sie denn schon Blogeinträge, Linklisten (oder Sideblogs, wie auch immer) Amazon-, Flickr- und del.isio.us-Feeds integrieren. Damit der RDF-Unerfahrene Publisher solche Infos schnell einfügen kann, ohne mit einem Editor im Code rumhacken zu müssen.

Mehr Infos dazu



Semantisches Web für Heise-Jünger

21 June 2005
Heise bringt heute ne Nachricht über eine W3C-Tagung in Wien zum "Thema Semantisches Web auf dem Vormarsch". Prompt fragt einer, was das sei und wie man das mit wenigen Worten erklären kann.
Die Antwort liefert ein Rolf Keller in Form des Quellcodes einer ersten OpenSource-Implementierung.

Structured Blogging

02 April 2005
Ich habe eben mal das Structured Blogging-PlugIn von den pubSub.com-Leuten ausprobiert. Hinter der als "structured blogging", "data blogging" oder "micro-data publishing" betitelten Geschichte steht die Idee, Blogeinträge nach ihrer inhaltlichen Art (Reviews, Event-Ankündigungen etc.) zu unterscheiden und in maschinenlesbarer Form zu veröffentlichen.

Das Wordpress-Plugin erzeugt (derzeit) 2 neue Eingabemasken für die verschiedenen Eintragsarten "Events" und "Reviews", neben der Standard-Eingabemaske. Als Output werden spezielle XML-Anweisungen in den XHTML-Quellcode eingepflanzt, die darauf aufsetzende Anwendungen ermöglichen sollen (bei Jon Udell gibt's Bildschirmfotos und Codebeispiele). Mittels eigener Namensräume lassen sich diese Metadaten auch in den RSS-Feed packen. Als kosmetisches Extra lassen sich gleichartige Einträge auch per Stylesheet formatieren, wie man auf der Sample Content-Seite sehen kann.

Bei reger.com ist man anscheinend schon weiter (mich registriert und ausprobiert habe ich es noch nicht). Dort kann man eigene Eingabefelder definieren, sich an Diagrammen ergötzen und die Suchkriterien für die bloginterne Suchfunktion erweitern.

Die Idee ist ganz erfolgsversprechend, laut Jamie Pitts vielleicht sogar "the next big thing". Erleichtert es Bloggern doch die Wartung verschiedenartiger Einräge und ermöglicht es Drittanbietern neue Dienste auf Basis fremden Contents aufzubauen.

Auch die Spammer wird diese Entwicklung freuen, weil sie durch "strukturierte Blogs" beginnen könnten "zielgruppen-orientierten" Spam zu streuen und nicht mehr wahllos überall Casino-Angebote absetzen müssten, wenn sie auf menschliche Aufmerksamkeit (und weniger auf PageRank-Manipulationen) abzielen. Wie schon von einigen pessimistischen Semantikern befürchtet, steht der gesamten semantischen Entwicklung immer die Spam-Gefahr gegenüber: maschinenlesbar bedeutet auch spambot-lesbar.

Ich persönlich kann in diesem Entwicklungsstand noch nichts mit dem PlugIn anfangen. Dafür bräuchte ich mehr Strukturierungsmöglichkeiten wie z.B. bei reger.com. Wer aber häufig Events oder Film- und Buch-Reviews postet, sollte sich mit dem Konzept mal vertraut machen.

weitere Infos:



Download: Korrekte Wordpress-Feeds

13 February 2005
Ich hatte schonmal über die kaputten Feeds von Wordpress geschrieben, der Eintrag ist aber an einem Gau verlorengegangen. Gestern habe ich mir WP 1.5 (welches übermorgen freigegeben werden soll) nochmal genauer angeguckt und gesehen, dass die Feeds immernoch kaputt sind. Deshalb hier die beiden RSS2.0 und 0.92'er Feeds im Zipfile. Einfach passende Version entpacken und in das Rootverzeichnis der WP-Installation hochladen (dabei vorhandene Dateien überschreiben oder vorher umbenennen).

wp-feeds-1.2.zip | wp-feeds-1.5.zip

Die Änderungen, die ich durchgeführt habe:

  • Content-type: text/xml; in Content-type: application/rss+xml; geändert
  • Datumsangaben bei den pubDate-Elementen von D, d M Y H:i:s +0000 nach D, d M Y H:i:s O geändert (Zeitverschiebung wurde nicht korrekt angezeigt)
  • Schreibweise vom <wfw:commentRSS>-Element nach <wfw:commentRss> korrigiert. (RSSBandit hat z.B. deswegen die Kommentare nicht mit angezeigt)
  • <slash:comments> hinzugefügt (zeigt die Anzahl der Kommentare an und wird von einigen RSS-Readern interpretiert)
  • Nur in wp-feeds-1.2.zip: <dc:creator> hinzugefügt
  • Update 29.03.2005: pubDate Fehlerkorrektur eingebaut


Please fix your feeds, folks. Damit wir endlich auch die Kommentare lesen können, ohne einzelne Kommentarfeeds extra abonnieren zu müssen ;-)
RSS-Feed