Fancy-Fonts (erst mal) nur für Fancy-Systeme ;-)

Beim Gerrit läuft gerade eine kleine Klopperei, weil er eine neue Schriftart per @font-face in seine Site eingebunden hat. Kurz zuvor flog auch ein Knüppel in meine Richtung, weil ich hier schon seit längerem damit herumexperimentiere.

Der Grund für die Meinungsverschiedenheiten in den Kommentaren ist, ganz platt ausgedrückt, dass die Schriftarten nur unter Mac OS X oder Windows mit ClearType-Glättung oder GDI++ lesbar aussehen; für alle anderen Konstellationen ist das Schriftbild nur noch pita (korrigiert mich, wenn ich was übersehe). Bei Gerrit wird man auch fündig, was die technischen Hintergründe hierfür angeht (siehe Verwirrende Webfont-Situation – und keine Komplexitätsreduktion in Sicht! und Windows-Fontrendering killt Webfont-Fließtext)

Man erkennt wieder die selben (dualistischen) Lager, die in derlei technischen Diskussionen entstehen: Die "Berücksichtige doch bitte alle Systeme (vor allem meins), auch wenn sie alt und uncool sind" gegen die "Wollen wir nicht, es ist Zeit für den Fortschritt"-Fraktion. Ich will keinem dieser Lager angehören, will aber auch nicht, dass jemand meine Site unlesbar findet (egal unter welchem System/Browser/Schriftglättung). Deshalb stelle ich hier die font-face-Ausgabe jetzt auf Nur-Mac-Systeme um. Alle anderen kriegen die Old-School-Schriften ('Georgia', Bitsream Vera Serif', 'Arial') zu sehen. Macianer sollten jetzt folgende Startseite sehen:

Bildschirmfoto dieses Blogs unter OS X

Sollte irgendwas immernoch nicht lesbar sein, freue ich mich über einen Hinweis.

Tuesday, December 15. 2009
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Übersichtlicheres CSS

Ja, an der Idee ist was dran. Gerade bei langen CSS-Dateien mit vielen Klassen kann diese Formatierung ein schnelleres Wiederfinden gewährleisten: Single Line CSS
Thursday, July 12. 2007
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Bitte um Verständnis bei den Nicht-Webworkern

... aber wir Webworker haben so eine Macke: Wir müssen jedem Design-Trend hinterherlaufen. Mal sind's Schatten, mal abgerundete Ecken, mal 70'er-Jahre-Tapeten ... diesmal sind's kompromisslos lesbare Texte. Ja, da hat einer sowas angestoßen und jetzt geben wir ihm irgendwie Recht. Es geht darum, dass man alles aufs Wesentliche (den Text) reduziert, die Schriften sehr groß macht (bzw. sie sind abhängig von Standard-Schriftgrad deines Browsers) und die Weißräume etwas mehr 'atmen lässt'. Diese Entwicklung hat aber bestimmt auch etwas damit zu tun, dass große Monitore immer günstiger werden und man weiter von diesen Monitoren entfernt sitzt, wenn man an ihnen arbeitet. Und da sind bisherige Schriftgrößen einfach schwerer zu lesen.

Der Nachteil dürfte sich daraus bei Usern mit kleineren Monitoren ergeben. Die müssen jetzt viel scrollen. Aber die 100e2r-Philosophie sagt uns, dass Scrollen nicht schlecht sei, also lassen wir es darauf ankommen. Augen zusammenkneifen oder Sehnenscheidenentzündung ... das gilt es abzuwägen ;-)

Ich kann es mir aber auch nicht aussuchen, muss solche "Trends" mitmachen. Sie nur von Außen mitzuverfolgen bringt leider nicht das gleiche Maß an Erkenntnisgewinn. Und wo soll ich sonst solche Spielereien mitmachen, wenn nicht hier? Alle anderen Sites, an denen ich rumbasteln könnte, sind mittlerweile zu 'seriös' für sowas ...

Als habt bitte Verständnis mit einem experimentierwilligen Webworker, der "mitlaufen" muss ;-)

[Übrigens, dieses Wordpress-Theme zu erstellen hat nur 45 Minuten gedauert. Ein bisschen Copy&Paste aus dem Standard-Theme, ein bisschen C&P aus meiner Standard-CSS-Vorlage, die ich für ca. 80% meiner Sites nutze und schon war die Suppe fertig]

Saturday, December 16. 2006
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Über

Das hier ist das private Weblog von Alp Uçkan. Ich entwickle Websites seit 1997 und arbeite derzeit als freiberuflicher Frontend-Entwickler.

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fapulous Framework (neu!)
Das erste XHTML/CSS-Framework auf Basis der Faux Absolute Positioning-Technik. Beinhaltet viele performante Konstrukte. Der Stoff, aus dem professionelle Websites gemacht sind ... ;-)

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Business Blogging Weeks
Blog-Serie über die Kommerzialisierung der Blog-Szene in 2005

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