Beim letzten Zahnarztbesuch musste ich mir meine komplette Fresse durchleuchten lassen. Was mich gewundert hat ist, dass diese Röntgenbilder einfach so als Anhang per E-Mail vom Röntgen-Labor zur mich betreuenden Praxis verschickt werden. Und das in Zeiten der Vorratsdatenspeicherung und Data-Mining-Hysterie. Schnell malte ich mir Phantasien über mögliche Interessenten an meiner Mundgesundheit aus und sprach dann meinen Zahnarzt auf die Thematik an.
Überraschung. Er wusste von der Privacy-Problematik und hat sowieso in naher Zukunft vor, GnuPG-Verschlüsselung für solche Fälle einzusetzen. Hoffentlich folgen den Worten auch bald Taten.
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