Semantik, die nicht kommen wird

Interessanter Fall, so aus einem abstrakt hohem philosophisch-rechtlichen Standpunkt aus betrachtet: Internet Archive auf 100.000 Dollar verklagt
Die Klage wurde dennoch fortgesetzt, das Gericht sah es als erwiesen an, dass archive.org dazu in der Lage sei, Verträge einzugehen - und damit wird das Verfahren zum Politikum, da es die Opt-Out-Praxis via robots.txt grundsätzlich in Frage stellt. Die Alternative: Spider lernen Vertragsbedingungen und AGB zu lesen und zu erkennen.
Die Alternative gibt es schon: Semantische Datenformate. Zumindest Creative-Commons-Lizensen könnten Bots lesen. Alles weitere wäre nur eine Frage des Vokabulars. Aber das Spam- und Schurken-im-Netz-Problem ist ja noch nicht gelöst. Das heisst, sollten Semweb-Fomate in größerem Stil als bisher Einzug ins Netz erhalten, ratet mal, wer diese maschinellen Informationen am liebsten auswerten wird ... Jede Information lässt sich nämlich auch negativ (=nicht im Sinne des Publishers) verwerten. Und da sich unsere "Gesellschaftsregler" ja lieber mit profanen Urheberrechtssachen beschäftigen, als mit substanziellen Problemen des Netzes, wird das auch noch eine Weile so bleiben.
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