Schöner Spruch
Jedes Mitglied einer Berufsgruppe hat die Verpflichtung, gegen Dinge die in die Kompetenz der jeweiligen Gruppe fallen und nicht in Ordnung sind, vorzugehen, denn ansonsten würde es niemand tun.
von Leaky Buck im 28sten Kommentar von Mikado
Und während die Juristen unsere Gesetze unter die Lupe nehmen, sollten wir Techniker doch so langsam mal eine benutzerfreundliche Lösung finden, wie man eine Diskussion mit mehr als 50 Kommentaren noch einigermaßen vernünftig verfolgen kann. Aus dem technischen Standpunkt betrachtet sind 400 Kommentare, linear untereinander gereiht und wo die einzelnen Kommentare nur per Nummerierung oder "Nickname" referenziert werden können, doch ein Armutszeugnis und hat mit "Hypertext" so gar nichts zu tun.
Interface für Borg-Drohnen

Die Oberfläche gehört zu CMIA Complete AsA - Security & Privacy Complete 2, einem xpy-ähnlichem Windows-Tool (Open Source), welches mehrere Sicherheitseinstellungen unter einer Oberfläche zu vereinen versucht. Das Tool selbst ist interessant, ich werde es mal ne Zeit lang abchecken.
GUI-Design
Veranstaltungen im Rahmen des Welt-Usability-Tags
In Berlin gibt's z.B. ein interessantes Programm (Eintritt soll frei sein) und unter den Veranstaltern sind durchaus einige dabei, die ihr Handwerk verstehen. Ist auf jedenfall sinnvoller, als die Alertkotz zu lesen.
Nebenbei: Was mich ein bisschen beunruhigt ist, dass immer mehr Usabilitologen valide Sites produzieren. Leute, was'n mit euch los?
Weblogs in Nielsens Alertkotz
Bei Punkt "3. Nondescript Posting Titles" kann ich mit dem Kopf nicken, "5. Classic Hits are Buried" ist vielleicht auch noch als guter Tipp anzusehen, aber der Rest lässt Blogger-Köpfe schütteln. Da geht's mir ähnlich, wie dem Markus ... oh sorry ... ist ja keine "high school" hier ... Korrektur: Dem Autor des Deep-Resonance-Weblogs.
Amüsanter wird's bei "6. The Calendar is the Only Navigation". Jetzt, wo die Blogossphäre dieses selten genutzte Element so langsam abschafft. "7. Irregular Publishing Frequency" können sich Profi-Adsense-Blogger natürlich auch nicht leisten. Und immer an den Boss denken. Auch als Freiberufler. Schließlich könnten wir früher oder später wieder unsere Weisungsunabhängigkeit verlieren. Und "blogspot.com, typepad.com, etc"-Blogger sind auch wie AOL-User ... und, und, und.
Ach komm, hör auf Jakob. Bereite lieber schonmal deinen Artikel "Top Ten Tagging Mistakes" für das Jahr 2012 vor.
OpenUsability
Und einige, die zumindest interessant klingen, wie:
- Feed - A simple, email-like RSS reader for Mac OS X
- Gallery
- CiviCRM - Create a GPL, LAMP-based, relationship management system for nonprofit and nongovernmental organizations
- Firemonger - CD for distributing Firefox & Thunderbird
- KMyMoney
- My Handy Restaurant - a software for running a full-service retaurant
Die Site openusability.org gefällt mir ganz gut. Sie dürfte den Zweck, Entwickler und Tester zusammen zu bringen, ausreichend erfüllen. Selten anzutreffen ... so eine benutzerfreundlich gestaltete Usabilitologen-Site
(via Webword)
Navigation zweitrangig aber nicht unnötig
Tja, das kommt davon, wenn man zuviel Eye-Tracking betreibt ...
Kristoffer Bohmann sagt ja seit 5 Jahren schon Why Primary Navigation Must Die und demonstriert zeitgleich, dass man damit aber nicht übertreiben sollte. Als ich (für diesen Eintrag) den besagten Artikel nämlich gesucht habe, bin ich von seiner Startseite bohmann.dk (die ich glücklicherweise noch im Kopf hatte) ausgegangen. Da auf der Startseite aber nichts außer Kontaktmöglichkeiten existieren, musste ich Google bemühen, um seine Artikel zu finden. Ich finde, zu so einem Preis sollte man seine Hauptnavigation nicht gerade killen ...
Usabilitologen sind schon kleine Extremisten. Und die Wahrheit, ob man primäre Navigationselemente anbieten soll oder nicht, liegt irgendwo zwischen den beiden Polen "Ja, ganz aufwendig" und "Nein, überhaupt nicht". Seit 7 Jahren beobachten die Usabilitologen also dieses Userverhalten. Tue ich auch, aber nicht nur. Ich beobachte u.a. auch das Uservehalten, dass nicht jeder sofort auf den Back-Button klickt, wenn er die gewünschte Seite/Info nicht vorfindet. Auch bei mir wäre so manche Recherche ins Leere gelaufen, wenn ich immer nur das Suchmaschinen-Interface verwendet hätte. Mit der Back-Klickerei kommt man nämlich in vielen Fällen nirgendwo hin.
Tatsächlich haben fortgeschrittenere User mehr drauf, als nur den Umgang mit Google und dem Back-Button. Einige lernen nach "Sitemaps" zu schauen oder bestimmte Kategorien eines Artikel/Weblogarchivs zu durchwühlen. Einige sollen sogar schon so weit sein und Tabs verwenden und damit den Back-Button immer seltener gebrauchen
Die Tipps in dem Artikel (mehr deep links zu setzen, Linkbeschriftungen eindeutig zu gestalten, auf ähnliche Texte/Produkte/Software am Ende einer Seite hinzuweisen) sind schon vernünftig. Aber die Hauptnavigation ganz wegfallen zu lassen, wäre 'ne dumme Idee.
Konsequente Kleinschreibung
Ich persönlich deabonniere die Feeds der Kleinschreiber und werde auch nicht mehr mit Kleinschreibern in Kommentaren und Emails diskutieren.
Nur mal so als Referenz abgelegt, damit ich mich nicht bei jedem Kleinschreiber wiederholen muss ...
Kommentarformatierungshilfen II
Für Wordpress gibt's dafür ein entsprechendes PlugIn von Chris J. Davis. Da das PlugIn hauptsächlich aus ein paar Zeilen JavaScript besteht, lässt es sich auch locker auf andere CMSe übertragen.
Eine Schwachstelle hat dieses Verfahren jedoch: Es werden auch Formatierungsanweisungen im Live Preview angezeigt, die in den Kommentaren nicht erlaubt sind.
[Siehe auch: Kommentarformatierungshilfen I]
Kommentarformatierungshilfen
Nehmen wir die "Kommentarhilfe" von Anne van Kesterens Weblog.

Read the guidelines (20040601) if you don't get it. (In short: write complete, well-formed XHTML, without CDATA section and comments.) Comments are moderated. Contact me for off-topic replies. Thanks.
Ok, Anne schreibt viel über XML, XHTML und Validität. Man kann davon ausgehen, dass die Leserschaft weiss, was "well-formed XHTML" und "CDATA" bedeutet.
Aber lasst mal den Ton auf euch einwirken: "... if you don't get it", "...moderated", "(20040601)" (häh?) und dann auf der Seite, in der die erlaubten Formatieranweisungen im Detail aufgelistet werden "you must [...] use a block level element" und lauter so nette Sachen.
Ich meine, ich erzähle ja selber viel von Semantik und will nicht im Glashaus sitzend mit Steinen werfen, aber bei so einer Kommentierhilfe würde ich auch zittrige Finger kriegen, sollte ich dort mal meinen Senf abgeben wollen. Andere scheinen darauf übrigens auch allergisch zu reagieren.
Eine ganz andere Kommentierhilfe sieht man auf Nicos Webpropaganda.

Dort gibt es drei Möglichkeiten: Link setzen, Fett- und Kursivdruck. Der Kasten heisst "Hilfe", die drei Möglichkeiten werden jeweils mit 'nem Beispiel präsentiert und kein Wort von "Textile" oder so. Kurz, zeitsparend, verständlich und usable.
Ich selbst befinde mich mit meinem Weblog wohl irgendwo zwischen diesen Polen. Erstens, weil ich mich nicht viel von der Wordpress Vorlage entfernt habe und zweitens, weil ich die Sache gerne auf einige wenige HTML-Elemente beschränke (kann niemandem schaden, ein paar einfache Tags zu lernen).
Mir wäre ein WYSIWYG-Editor, der mit allen Browsern funktioniert, lieber. Aber die 3-4, die ich bisher ausprobiert habe, funktionierten mit dem Opera nicht. Oder kennt jemand mittlerweile eine Editor-Lösung, die mir entgangen ist?
Registrierung nur für Mailinglisten
Und warum macht - vor allem hier zu Lande - die Old Media so'n Mist?
You get the sense that the more popular a publication becomes online, the more money it must be losing, hence the barriers.
Da ist se wieder, die
Ihr wisst ja, aus der selben Gedankeninfektion heraus zerrt die Musikindustrie schon seit längerem Studenten und Senioren vor den Kader. RIAA-Klagen, Archiv-Registrierungen, Fotoverbote bei wichtigen Veranstaltungen ... alles nur Symptome der selben Krankheit.
Privatssphäre schützen durch Datenreduktion
Ein Beispiel, dass am Ende genannt wird, ist die Anmeldung bei der städtischen Bibliothek. Die Bibliotheksverwaltung muss im Prinzip nur zwei Dinge wissen, um Bücher an ein neues Mitglied verleihen zu können:
1) Wohnt die Person in dieser Stadt?
2) Wird sie die ausgeliehenen Bücher auch wieder zurückbringen?
Ersteres könnte durch eine Abfrage an einem städtischen privacy server erledigt werden, welches als Output nur eine Bestätigung in der Form "Ja, diese Person wohnt in dieser Stadt" liefert und in die Mitgliedskarte einträgt.
Eine Empfehlung könnte von einer anderen Bibliothek kommen. Etwa in der Form, dass die abrufende Person schon soundso-lange Mitglied ist/war und immer seine Bücher zurückgebracht hat.
Dadurch klärt die Bibliothek die beiden wichtigsten Punkte der Anmeldung und die Privatssphäre des Anmelders bleibt gewahrt.
Schöne Idee, aber erstmal die Bürokraten finden, die die Cohones haben ein solches System umzusetzen. Naja, ich besorg mir jetzt erstmal 'ne 0190'er Nummer, da immer öfter auch Telefonnummern in Anmeldeformularen abgefragt werden
Optimale Zeilenlänge
Here are some good defaults: For fluid designs, make your text columns at most 30-35em wide. Fixed-width designs should generally have text columns no wider than 480-500px (at 14pt type).
(



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Der Text ist zwar schon älter, aber nicht minder uninteressa nter geworden. Und ich muss sa gen, dass das eine Sicht [...]
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Ehhh Halloooo aber auch,,, also die beste Methode Fliege n zu Fangen meiner meinung nac h ist die von John Rambo [...]
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Also ich mache ja nichts gegen Geld, sondern gegen Gefallen. Aber die Punktemethode hat da auch seine Berechtigung [...]
Fri, 20.06.2008 18:37
Kann ich nur bestätigen. Ich s piele schon!
Tue, 17.06.2008 19:35
Super Seite, insbesondere mit den guten Screen-Anleitungen. Ich wünschte es gäbe mehr Seit en, die sch solche Mühe [...]
Sat, 14.06.2008 14:26
alp-uckan? Exozet? alp-uckan! so klein ist das WeltWeiteNe tz ... beim springen von einem Linux Blog zum nächsten [...]
Fri, 30.05.2008 15:32
Super ausführliche und detaill ierte Anleitung, Sehr hilfre ich. Danke für die Mühe
Sun, 18.05.2008 03:14
Das ist im Zeitalter von "Geiz ist Geil" ein fast schon norm ales Erstgespräch. Ich für mei nen Teil hab lieber mal [...]
Fri, 16.05.2008 09:03
@ boris: deswegen nenne ich mi ch auch - ganz individuell - U sability Idealist. Und je nach Anforderung "Frontent-E [...]
Thu, 15.05.2008 22:08
So langsam muss man sich ja sc hämen, Webdesigner zu sein (un d sich öffentlich so zu nennen ). Man könnte mit Leute [...]
Mon, 05.05.2008 16:48
Danke. Fehler ist korrigiert u nd oben.
Sun, 04.05.2008 19:16
BG-Color ist nicht gesetzt, an sonsten bin ich es gerade für meine zwecke am Umbauen