Foafscape - ein RDF/FOAF-Browser

Foafscape ist ein knapp 15 MB großes Java-Paket, welches RDF- und insbesondere FOAF-Datenstrukturen visualisieren kann. In die Adresszeile gibt man einfach eine FOAF-URL ein und alle Bekannten werden mittels verschiedener Graphen (3 Arten stehen in der FOAF-Perspektive zur Auswahl) vernetzt dargestellt. Klickt man mit der rechten Maustaste auf einen der Bekannten und wählt "As new graph", Foafscape Bildschirmfoto 1 ... so wird dessen FOAF-Datei eingelesen und seine Bekannten ebenfalls graphisch dargestellt. Foafscape Bildschirmfoto 2 Ein Doppelklick auf eine Person zeigt beide Beziehungsgeflechte in einer Ansicht: Foafscape Bildschirmfoto 3 Foafscape ist noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase (alpha 0.2), man kann aber jetzt schon mit den Augen einer Maschine (soziale) Netzwerke auf FOAF-Basis durchstöbern.
Sunday, July 17. 2005
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Besser als Gravatare ...

... ist ja wohl die Idee, das Bildchen des Kommentators aus seiner FOAF-Datei zu beziehen, wie es das Blogsystem von Gregory Williams (letzter Paragraph im Abschnitt "Comments and Privacy") macht (Beispielblogeintrag).
Sunday, July 10. 2005
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Haustiere im semantischen Netz

Mit FOAF beschreibt man Metadaten für Menschen und ihre Beziehungen untereinander; für Haustiere gibt es seit etwas mehr als einem Jahr das Pet Profile von Danny Ayers. Ich hatte damals schon eine Datei für Diva erstellt, heute kam Ufos dazu. Seit letztem Jahr gibt es auch ein neues Element: <hasID>. Ich habe diesem Element die (weltweit eindeutige) Mikrochipnummer, die jetzt alle Haustiere bekommen, verpasst. In der Quellcodeansicht der beiden Pet Profile-Seiten (die übrigens zu cool für den IE sind) sieht man das derzeit noch übersichtliche Vokabular für Haustiere. Erstellen kann man Pet-Dateien mit dem Pet-a-Matic. Wie man sie mit seiner FOAF-Datei verknüpft und auf seinem Webserver hostet, verrät die Seite How to put your pet on the Semantic Web.
Friday, July 8. 2005
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Alles was ich sende

Man kennt das Problem: Da gibt es einen Web-Publisher, der eine Authorität zu einem Wissensgebiet darstellt und der auf mehreren Kanälen sendet. Zuerst kennt man nur sein Weblog, später bemerkt man, dass er auch ein Wiki betreibt, Bookmarklisten und Termine öffentlich verwaltet, Photos ins Netz setzt, seine Buch-Interessen über Amazon-Wunschzettel preisgibt usw. Aber woher soll der interessierte Leser all seinen Output in Form von RSS-Feeds sammeln, wenn der Publisher sie nicht übersichtlich auf einer Site zusammenfasst (was übrigens ziemlich selten der Fall ist)? Es wäre also praktisch, sämtlichen Output eines Publishers in einer OPML-Liste zu sammeln, die man einfach in seinen RSS-Reader abonnieren kann. Man hätte alle Feeds einer Person einzeln im RSS-Reader und kann bei Bedarf jene Feeds wieder löschen, die man nicht braucht/möchte. Dies wäre um einiges eleganter, als alle Feeds zu einem großen Feed zusammenzufügen (inklusive lästiger Werbung, die einige Services mit in solche Sammel-Feeds packen). Die Semantiker haben dafür auch schon eine passende Umschreibung: Subscribe to someones brain. In meinem Fall ist diese OPML-Liste recht simpel. Ich verwalte keine öffentlichen Bookmarklisten, flickre nicht herum, kein iCal, keine Wunschzettel ... nur 3 RSS-Feeds für diese Website, meine Linkperlen und die HCI-Linksammlung, die schnell in eine maschinenlesbare Liste gepackt sind. Die 'Zentrale' für diese Information ist (natürlich) das FOAF-File. Darin werden alle Feeds, die ein Publisher sendet, aufgelistet (zu sehen in meiner FOAF-Datei ab dem Kommentar <!-- RSS feeds -->) Hat man nun alle Feeds in seiner FOAF-Datei aufgelistet, geht man zu Leigh Dodds Subscribe to my brain-Dienst, trägt dort seine FOAF-URL und den Email Sha1 Hash String (ebenfalls in der FOAF-Datei innerhalb des <foaf:mbox_sha1sum>-Elements zu finden) ein und schon hat man seine entsprechende OPML-Datei, mit allen in der FOAF-Datei eingetragenen Feeds. Dann noch mit 'nem schicken Icon auf diese Liste verlinken (mybrain (alle RSS-Feeds als OPML-Liste)) und der totale semantische Ego-Trip kann ausgestrahlt werden ;-) Achja, Morton Frederiksens FOAF-Explorer stellt die Feeds auch schon hübsch dar (faszinierend, wie schnell er immer solche neuen Sachen in den Explorer integriert) Und - liebe Blog-Tool-Hersteller - es wird höchste Zeit, dass Blog-Tools auch Möglichkeiten zur Verwaltung von FOAF-Dateien der Autoren bereitstellen, wenn sie denn schon Blogeinträge, Linklisten (oder Sideblogs, wie auch immer) Amazon-, Flickr- und del.isio.us-Feeds integrieren. Damit der RDF-Unerfahrene Publisher solche Infos schnell einfügen kann, ohne mit einem Editor im Code rumhacken zu müssen.

Mehr Infos dazu

Friday, July 1. 2005
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Thunderbird-FOAF Extension

Gerade noch darüber spekuliert, schon hat Christopher Schmidt ein entsprechendes Thunderbird Extension bereitgestellt, dass die X-FOAF-Header auswertet. Wie man im Bildschirmfoto der Projektseite sehen kann, wird ein vorhandener X-FOAF-Header dann im Header-Bereich einer empfangenen Email als Hyperlink dargestellt. Ein Klick darauf führt zur Darstellung der FOAF-Datei im Foaf-Explorer. Auf Cristophers Site findet man auch eine FOAFer Browser-Extension und eine DOAPer-Extension. DOAP ist das RDF-Format, um Open Source-Projekte zu beschreiben. Beide Extensions zeigen in der Browserfußleiste ein Symbol an, wenn es FOAF oder DOAP-Informationen zu einer Seite gibt.
Saturday, December 25. 2004
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FOAF-URI statt vCard in der Email

Seth Ladd hatte die Idee, die FOAF-URI in ausgehende Emails als Header hinzuzufügen und Ian Davis zeigt am Beispiel des Mail-Clients Mozilla Tunderbird, wie man seine Headers entsprechend erweitert. In Ians Artikel sind auch Verweise zu Lösungen mit Mac-Clients und mit Mutt. Ich finde diese Idee sehr sinnvoll und damit wird auch eine wichtige Brücke zwischen FOAF und Email gebaut. Eine der schönsten Eigenschaft von FOAF ist nämlich, dass der User selbst bestimmt, wieviele und welche Daten er über sich Preis gibt und dass die auslesenden Maschinen angehalten sind, damit entsprechend umzugehen. Und je mehr Anwendungen/Dienste FOAF unterstützen, desto mehr wird die Kontrolle über die Daten auf den User verlagert. Jetzt müssen wir - glaub ich - nur noch ein paar Wochen/Monate warten, bis die entsprechende Mozilla/Thunderbird-Erweiterung da ist, die die FOAF-Informationen einer Email ausliest und auch die PGP/GPG-Signaturen vergleicht (sofern die FOAF-Datei signiert ist). [Update: Ein Thunderbird/X-FOAF-PlugIn ist schon da]

Einrichtung des X-FOAF-Headers in Thunderbird/Linux

  • im eigenen Home-Verzeichnis gibt es das Thunderbird-Anwenderprofil mit einer Datei Namens prefs.js darin. Suchen kann man nach dieser Datei per find /home/username | grep "prefs.js"
  • Hat man die Datei lokalisiert, wechselt man in das Verzeichnis. Meist ist es unter /home/username/.mozilla-thunderbird/XXXX.default/prefs.js
  • Die Datei mit 'nem Editor öffnen (z.B. mit nano -w prefs.js)
  • und folgende Zeilen hinzufügen:
    user_pref("mail.identity.id1.headers", "foaf");
    user_pref("mail.identity.id1.header.foaf", "X-FOAF: http://deineurl.de/pfad/zu/deiner/foaf.rdf");


    wobei id1 für den ersten Mail-Account, id2 den zweiten Mail-Account und so weiter steht.
  • prefs.js abspeichern und eventuell geöffneten Thunderbird neu starten. Man sollte von da an einen neuen Header-Eintrag zur FOAF-Datei in ausgehenden Emails sehen:


    X-FOAF: http://alp-uckan.net/blog/foaf.rdf
Unter Windows sollte das im Prinzip genauso funktionieren.
Sunday, December 12. 2004
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Jabber2vCard2FOAF

Jabber-Clients fabrizieren vCards der Gesprächspartner und vCards lassen sich gut im RDF abbilden. Einen vcf2foaf : vCard to FOAF converter gibt es auch. Mal sehen, wie lange es dauert, bis der erste Jabber-Client direkt FOAF-Dateien ausspuckt.
Friday, October 8. 2004
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Über

Das hier ist das private Weblog von Alp Uçkan. Ich entwickle Websites seit 1997 und arbeite derzeit als freiberuflicher Frontend-Entwickler.

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Das erste XHTML/CSS-Framework auf Basis der Faux Absolute Positioning-Technik. Beinhaltet viele performante Konstrukte. Der Stoff, aus dem professionelle Websites gemacht sind ... ;-)

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Blog-Serie über die Kommerzialisierung der Blog-Szene in 2005

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