Real-Time-Webdesign

Es gibt (nicht wenige) Kunden, die stehen drauf, wenn sie dem Webdesigner über Telefon oder Chat Anweisungen geben und den Fortschritt im Design fast in Echtzeit betrachten können. Meist sind das Kunden, die nicht genau wissen, was sie wollen und geben daher komische Anweisungen wie "Mach das mal weiter rechts" oder "Und wie sieht's mit 'nem grünen Rahmen aus?" oder "Geht der Rahmen oben auch etwas dicker?". Während dessen sitzt du als Markup-Buttler am anderen Ende der Leitung, hackst deinen Markup in den Editor, überträgst es per FTP/SCP auf den öffentlichen Server und sagst zwischendurch "Lad mal neu" (und schwitzt dabei auf die Tastatur). Das nenne ich Hardcore-Design-Service. Besonders wenn er mit seinem ungepatchten MSIE 6.0 den Fortschritt verfolgt. Du bist ständig am Tippen und am Hochladen und kommst nicht mal dazu, nebenbei einen Kartoffel-Chip zu verdrücken oder die lästige Fliege zu verscheuchen, die sich an der Wärme deines Monitors ergötzt. Dabei hörst du den Kunden genüßlich was Essen/Trinken/Rauchen (wasauchimmer), während er mit unpräzisen Anweisungen den Webdesigner quasi fernsteuert. Mach das mal eine Stunde und du bist fertig, wie nach einem kompletten Arbeitstag. Anfänger kriegen das gar nicht mal hin; fühlen sich unter Druck gesetzt oder über die Schulter geschaut. Deshalb werde ich vom nächsten Kunden, der "Real-Time-Webdesign" möchte, auch etwas extra nehmen. Schließlich gab's die Mayo auf die Pommes auch mal umsonst, bis irgendwer auf die Idee kam, dafür extra Kohle zu nehmen ;-)
Sunday, August 26. 2007
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Top-Listen: Sie kriegen dich immer wieder

Wer mich schon länger liest, hat vielleicht mitbekommen, dass ich nicht wenige Anstrengungen unternommen habe, um mein Blog aus diversen "Top-Listen" heraus zu bekommen. Ich habe sogar uckan.info (worunter ich zwischen 2003 und 2006 geblogt habe) aus Google austragen lassen und habe danach hier weitergeblogt; und zwar so, dass nur noch die Permalinks dieses Blogs in den Ergebnissen erscheinen. Nebenbei gab es auch eine Satire-Reihe mit den Business-Blogging-Weeks.

Aber jetzt hat mich eine Liste wieder eingefangen: http://www.alianzo.com/top-blogs/germany (Platz 80). Shit. Es gibt eben kein Entkommen von den Eitelkeits-Fütterern und Ihre-Existenzberechtigung-aus-dem-Content-anderer-Beziehern ...

Friday, August 3. 2007
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Superschlaue Ferengis am Alex

Hier in Berlin, am Alexanderplatz, wirst du ständig von Ferengis angequatscht, die einem Zeitungsabos und so'n Zeugs verkaufen wollen. Manchmal richtig lästig. Als wir mit Kollegen unterwegs waren, wurden wir wieder angequatscht. Mir fiel diesmal nur ein zu sagen "Sorry, aber ich habe Leseschwäche". Hat nichts gebracht, der Ferengi zeigte Verständnis und kramte gleich eine dickes Buch mit dem Titel "Ursachen der Leseschwäche und wie man sie bekämpft" aus seinem Stand hervor.
Tuesday, July 10. 2007
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"Nichts auf der Welt ist umsonst"

... prangt in Großbuchstaben über der Ladentheke eines Second-Hand-Notebook-Verkäufers in Berlin. Und noch mehr Schilder (in kleinerer Schrift), die dem lästigen Kunden die Botschaft vermitteln könnten, dass jede Frage vor dem Reperaturannahmeschalter Geld kostet. Was für ein Ferengi ... die Maschinen sind nicht einmal ok, sondern richtig scheiße. Einige "Ausstellungsstücke" haben schwerwiegende Macken (Strom/Stand-By-Probleme, fehlende Deckel auf der Unterseite beim RAM etc.). Ein paar Straßen weiter haben wir einem Kumpel dann ein Neu-Gerät für 100 Okken mehr geholt; ohne Macken und richtig hübsch. Die Krönung des Ferengi-Schuppens ist der Verkauf einer "Anti-Spionage-Software" für läppische 49,- € .... !!1!!11 Mann ... solchen Kunden kann man auch locker TwoSkript verkaufen ;-)
Sunday, July 8. 2007
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Unerwünschte Anrufe von T-Mobile(-Töchtern)

Seit Februar 12 Stück an der Zahl. Dabei wollen einem die Ferengis entweder den Vertrag verlängern, ein Zweithandy aufdrücken oder was-weiss-ich. Nach dem dritten Anruf habe ich Anrufverbote erteilt, mündlich sowie schriftlich. Danach nochmal per Brief gemahnt die Sache an den Datenschutzbeauftragten zu geben und andere Rechtwege zu untersuchen, wenn nochmal ein Anruf von T-Mobile oder einer seiner Tochtergesellschaften stattfindet. Diese unseriösen Tele-Klinkenputzer benutzten dabei die miesesten Tricks, wie mit unterdrückter Rufnummer anrufen, zur Freitag-Feierabendszeit anrufen oder Telefonsexstimmen zum Klinkenputzen zu schicken. Erst heute, nachdem wieder eine Ferengiene zweimal angerufen hat, wurde wohl vermerkt, dass dieser "Teilnehmer" keinerlei Anrufe auf sein Handy vom Hause T-[Setzeinwasduwillst] haben möchte. Und T-Mobile rufe sowieso nur 3 mal an und dann nie wieder, erklärte mir die Beschwerde-Annahme-Hotlinerin. Da wird schäublemäßig die Realität zurechtgelogen, wie es gerade passt. Beim nächsten Anruf von den T's, egal weshalb, packe ich das Handy zusammen, schicke es der Geschäftsführung und trete mit sofortiger Wirkung von meinem Vertrag zurück wegen grober Belästigung. Ist auch so per Schreiben angekündigt.
Tuesday, June 5. 2007
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Harte Währung: PageRank(TM)

Boah ha ha, das übertrifft selbst meine sarkastischen Fähigkeiten:
Sehr geehrter Webmaster, am xx.xx.xxxx haben wir einen Linktausch vereinbart, besprochen war ein Tausch von Ihrer Seite xx mit Google PageRank 5. Nach dem aktuellen Update ist Ihr Pagerank auf PR4 gefallen. Bitte verlegen Sie den Link auf eine gleichwertige (Pagerank) Seite, oder Sie haben auch die Möglichkeit unsere Seiten von zwei weiteren Seiten mit Pagerank 4 zu verlinken. Sollen wir bis zum 2.5 keine Antwort von Ihnen bekommen werden wir Ihren Link löschen.
PageRank Abfall bei Gerald Steffens
Was für Ferengis ... Noch mehr solcher Klopper gibt's beim S-O-S SEO Blog. Klasse .. einfach Hammer ... bitte mehr davon!
Tuesday, May 1. 2007
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Das hier ist das private Weblog von Alp Uçkan. Ich entwickle Websites seit 1997 und arbeite derzeit als freiberuflicher Frontend-Entwickler.

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fapulous Framework (neu!)
Das erste XHTML/CSS-Framework auf Basis der Faux Absolute Positioning-Technik. Beinhaltet viele performante Konstrukte. Der Stoff, aus dem professionelle Websites gemacht sind ... ;-)

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Business Blogging Weeks
Blog-Serie über die Kommerzialisierung der Blog-Szene in 2005

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