Die Bank und meine Handy-Nummer ... II

Nur der vollständigkeitshalber zum Eintrag Wozu brauchst du dann meine Handynummer?: Heute bekam ich einen Brief mit folgendem Inhalt von meiner Bank:

Gerne bestätige ich Ihnen, dass ich Ihre Handyummer in unserem gesamten System gelöscht habe. Wir werden dann zukünftig den Weg per Post zu Ihnen wählen.

Na also ... mustergültige Antwort. In letzter Zeit gelingt das immer öfters, das mit dem Daten löschen lassen. Entweder werden die Institutionen und Firmen sensibler ... oder ich finde langsam den richtigen Ton ;-).
Monday, September 3. 2007
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Da hätte ich noch lange rumbeißen können

Unter Berlin wird ubuntuisiert plagte mich die Installation einer UMTS-PCMCIA-Karte, die einfach nicht ins Netz wollte. Jetzt hat sich herausgestellt: Der Kunde war mit seinem Notebook ein paar Tage in der Schweiz und hat dort Kosten von 200,- Euro verursacht, weshalb ihm der Anbieter bevormunderisch vorsorglich den Zugang gekappt hat. Der allgemeinen Servicementalität entsprechend natürlich ohne Benachrichtigung oder einen kurzen Anruf. Wozu auch? Man sammelt zwar alle Daten mal eben ein, kann aber im Falle eines notwendigen Gebrauchs zum Vorteil des Kunden nichts damit anfangen (siehe auch Wozu brauchst du dann meine Handynummer?).
Saturday, August 18. 2007
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Rückgängig machen lassen, statt nervende Abfragen

Aza Raskin behandelt unter A List Apart das Thema der "Sind Sie sicher?"-Abfragen bei kritischen Tasks: Never Use a Warning When you Mean Undo

Da sich der Mensch schnell an solche Abfragen gewöhnt und öfter mal aus Reflex 'Ja' klickt, können oft Unfälle passieren. Statt dessen plädiert er für eine 'Undo'-Funktion, um falsche Entscheidungen wieder rückgängig machen zu können. Er zählt Beispiele aus bekannten Online-Anwendungen auf.

Mir stellte sich beim Lesen des Artikels die Frage, wie man denn mit Löschvorgängen umgeht, die (aus datenschutzrechtlichen Gründen z.B.) wirklich aus den Datenbanken des Systems gelöscht werden sollen. Wenn man den Gedanken weiterspinnt, könnte man in solchen Fällen dem User eine XML-Datei mit seinen Datensätzen anbieten. Etwa, wenn man irgendwo seine Mitgliedschaft beenden möchte. Liefert das System dabei alle vorhandenen Daten an den User aus, bevor es sie aus den Datenbanken löscht, könnte es die Daten im Falle der Reue auch wieder importieren, um eine rechtlich sichere Undo-Funktion zu gewährleisten.

Und dann wären wir auch wieder beim alten Web3.0-Thema: Persönliche Daten gehören in die Hände der User, nicht der Anbieter.

Saturday, July 21. 2007
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Krasser Messenger

Beim Installieren hat das dämliche Programm [Yahoo! Messenger] einfach sämtliche Adressbücher durchsucht und Mails verschickt – ohne Sicherheitsabfragen seitens der Emailprogramme. Sehr bedenklich.
Gegendarstellung - die.schreibbloga.de
Üüüübel. Wusste von solchem "modernen" und mitdenkenden Programmverhalten noch nichts, da ich seit der Einführung von Jabber den IM-Client (psi) nicht gewechselt habe.
Thursday, June 14. 2007
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Verhaltensregeln 2.0

Ralphs 20-Punkte-Heilplan gegen Dateninfantilität (via deep-resonance)ist eine brauchbare Liste an Merksätzen, wie man sich im heutigen Internet verhalten sollte, damit man nicht jedem Daten-Hai zum Opfer fällt. Es ist eine Art Grundlagen-Sammlung, wie man sie auch auf IT-Security-Schulungen für Mitarbeiter einsetzen könnte. Die Größte Lücke ist ja bekanntlich der User.
Tuesday, May 15. 2007
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Zombie Detector

Interessante Idee, wie man ein netzweites Zombie-Warnsystem aufziehen könnte und warum sowas bei den ISPs scheitert: Building A Web-Based Neighborhood Watch Sollten sich auf jeden Fall auch unsere von Steuergeldern finanzierten Möchtegern-Identitätsschützer mal anschauen, statt uns über die Provider mit Kosten für unsere eigene Überwachung zu belasten. Überschüssige Netzregulierungsenergie kann nämlich auch konstruktiver genutzt werden ...
Tuesday, May 1. 2007
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Accounts aufgeräumt

So, hab meinen Frühjahrsputz mit den Accounts hinter mir. Was sich in einem Jahr so alles ansammelt ... Habe erst mal ein paar E-Mails umgestellt und mir dabei vorgenommen, noch konsequenter Gebrauch von Wegwerfadressen und Spamgourmet zu machen. Spamgourmet ist einfach zeitlos/klasse. Dutzende von Web2.0-Accounts hatten sich angesammelt ... Hälfte weg gemacht, die andere Hälfte bekam neue E-Mail-Adressen von mir in die Datenbanken gepflanzt (ratet mal, was für welche). Außerdem zwitschere ich jetzt auch herum .. natürlich nur Blödsinn und nur im kleinen Kreis. Sollte ich mal machen, hat man mir schon so oft gesagt. Muss aber sagen, die Monchichi-Optik von twitter hat was. Werde ab jetzt auch ein doppeltes Konzept fahren: Auf der einen Seite viele Blödsinn-Daten, mit denen man nichts anfangen kann, die aber dennoch Speicherplatz einnehmen, falls sie jemand einsammelt [;-)], auf der anderen Seite "vertrauliche" Daten, wie etwa E-Mail-Adressen, die nur Leute erhalten, die kein Gmail oder Outlook benutzen und schon einen LKW-Führerschein fürs Internet haben. Und dazwischen natürlich die ganzen Grau-Töne. Denn, Daten sammeln ist eine Sache ... einschätzen, welche relevant sind und welche nur redundant eine andere ;-)
Monday, April 23. 2007
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Das hier ist das private Weblog von Alp Uçkan. Ich entwickle Websites seit 1997 und arbeite derzeit als freiberuflicher Frontend-Entwickler.

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Business Blogging Weeks
Blog-Serie über die Kommerzialisierung der Blog-Szene in 2005

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