Genetisches Data-Mining kann beginnen

31 May 2007
Vergiss Street-Cams und Google-Gesichtersuche, das ist alles Pillepalle gegen das hier: Do You Want Google to Have Your Genetic Information? (via Webmaster-Blog). Noch kann man nur spekulieren, was Google damit vorhat, aber es regt zumindest die Phantasie stark an. Dabei denkt man auch unweigerlich an Filme wie Gattaca, der eine Gesellschaft darstellt, in der Diskriminierung auf Basis des Erbguts/der Genqualität Normalität ist.
Ich glaube, dass sich das "Rassismus-Problem" über kurz oder lang selbst erledigt, wenn genetische Diskriminierung seinen Platz eingenommen hat.

Verhaltensregeln 2.0

15 May 2007
Ralphs 20-Punkte-Heilplan gegen Dateninfantilität (via deep-resonance)ist eine brauchbare Liste an Merksätzen, wie man sich im heutigen Internet verhalten sollte, damit man nicht jedem Daten-Hai zum Opfer fällt. Es ist eine Art Grundlagen-Sammlung, wie man sie auch auf IT-Security-Schulungen für Mitarbeiter einsetzen könnte. Die Größte Lücke ist ja bekanntlich der User.

Accounts aufgeräumt

23 April 2007
So, hab meinen Frühjahrsputz mit den Accounts hinter mir. Was sich in einem Jahr so alles ansammelt ... Habe erst mal ein paar E-Mails umgestellt und mir dabei vorgenommen, noch konsequenter Gebrauch von Wegwerfadressen und Spamgourmet zu machen. Spamgourmet ist einfach zeitlos/klasse.

Dutzende von Web2.0-Accounts hatten sich angesammelt ... Hälfte weg gemacht, die andere Hälfte bekam neue E-Mail-Adressen von mir in die Datenbanken gepflanzt (ratet mal, was für welche). Außerdem zwitschere ich jetzt auch herum .. natürlich nur Blödsinn und nur im kleinen Kreis. Sollte ich mal machen, hat man mir schon so oft gesagt. Muss aber sagen, die Monchichi-Optik von twitter hat was.

Werde ab jetzt auch ein doppeltes Konzept fahren: Auf der einen Seite viele Blödsinn-Daten, mit denen man nichts anfangen kann, die aber dennoch Speicherplatz einnehmen, falls sie jemand einsammelt [;-)], auf der anderen Seite "vertrauliche" Daten, wie etwa E-Mail-Adressen, die nur Leute erhalten, die kein Gmail oder Outlook benutzen und schon einen LKW-Führerschein fürs Internet haben. Und dazwischen natürlich die ganzen Grau-Töne. Denn, Daten sammeln ist eine Sache ... einschätzen, welche relevant sind und welche nur redundant eine andere ;-)

Raucher-Mining

11 April 2007
Ich vermute genau so, dass hinter der EC-Kartengeschichte am Zigarettenautomaten, mehr steckt, als nur Jugendschutz. Auch wenn die Zusammenführung der Daten jetzt noch umständlich bzw. nicht möglich sein sollte ... wie war das nochmal mit dem Frosch, der im Wasser sitzt?

Man muss sich nur 2 Fragen stellen:

1) Wer hätte Interesse an solchen Daten?
2) Gehört dieser Interessent zu den 20 stärksten Industrien/Lobbies?

Bis dann ein Ober-Ferengi (oder ein Schäuble) daher kommt und argumentiert "aber wir können diese Daten doch nicht unberücksichtigt lassen", ist es dann nur eine Frage der Zeit.
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