Super Dienstleister

12 April 2008
Mann ... einige Lakolitäten hier in Berlin-Mitte können einem echt auf den S*** gehen. Gehts du zum Öko-Bäcker und willst dir dein (überteuertes) Brot schneiden lassen, entgegnet der dummdreist und ohne Höflichkeitsfloskeln: "Wir haben keine Schneidemaschine". Wenn ich dann erwiedere "Ok, kein Problem, schneiden Sie's mit einem einfachen Brotmesser", kommt ein "Sowas machen wir nicht" zurück.

Oder du willst irgendwo Steak essen gehen, wo du weisst, dass du mit deiner Freundin nicht unter 80,- € wieder rauskommst und der hochnäsige Platzanweiser setzt dich an einen Zweiertisch direkt neben eine lautstarke 5-Kopf-Familie. Nichts mit privater Atmosphäre. Fragst du nach einem etwas "intimeren Platz" sagt der Penner einfach "Nö." obwohl überall leere Tische sind. Diese sind aber für 3 oder mehr Personen und somit geht es für den Unternehmer nur um die Gewinnoptimierung bei der Platzvergabe. Deshalb soll ich 80,- € für ein Essen neben einer lautstarken Familie bezahlen?

Sowieso sind die meisten Lokale hier wie Studentenkantinen organisiert, laut und ohne Trennwände zusammengepfercht auf engstem Raum, so als hätten sie noch nie etwas von "Ambiente" gehört. Aber gepfefferte Preise wollen sie nehmen.

Und Dinge bestellen, die nicht in der Karte stehen? Vergiss es. Das geht nur beim Türken oder Italiener.

Aber einige Dienstleister haben's auch gecheckt, wie man dafür sorgt, dass ein Kunde regelmäßig seine Kohle dort latzt; die bilden einen starken Kontrast zu den meisten Gewerbetreibenden hier. Ich glaube, es wird Zeit, dass ich öfter mal was in Qype poste ;-).

Wie die Adresse etwas über die Kaufkraft verrät

03 February 2008
... demonstriert die Studie der Marktforschungsgesellschaft GfK-Geomarketing in der Berliner Morgenpost.

Schutzverletzung im BVG-Screen

27 October 2007
Ah ok ... jetzt weiß ich, mit welchem System die Info-Screens in den Berliner U-Bahnen betrieben werden.


(Sorry, für die miese Qualität. Foto wurde mit nem Handy beim Vorbeigehen geschossen)

Berlin wird ubuntuisiert

31 July 2007
Ich hatte dieses Wochenende 'ne kleine Ubuntu-Install-Party in meinem Umfeld. 4 Rechner, davon 3 Notebooks, wurden ubuntuisiert. Naja, nicht ganz, eins hatte schon Ubuntu drauf und musste nur mal eben an einen neuen DSL-Router angeschlossen werden; Kinderspiel. Netzwerkkabel anschließen, booten, fertig.

Zwei Notebooks, ein Win-Zombie und ein Nagelneues, haben gleich Feisty Fawn übergestreift bekommen. Bei dem einen hatte Sir Norton zuviel mit Abfragen genervt. Und an einem Ubuntu-Notebook wurde ein UMTS-Flatrate-Modem zum Laufen gebracht. Hatte das bisher nie gemacht, aber war auch ziemlich einfach.

Der Witz dabei ist: Die Verbindungssoftware unter Win vom Hersteller braucht ewig lange (10 Sekunden, um das UMTS-Gerät per USB-Kabel zu erkennen und nochmal soviel, um auf nochmaligen Klick die Verbindung aufzubauen), erzeugt dabei mehrere Meldungen bei der "Desktop-Firewall" und läuft nicht immer stabil. Ab Kernel 2.6.20 und mit Gnome-PPP geht der Verbindungsaufbau in 1-2 Sekunden und bleibt stabil. Aber wenn du den Hersteller fragst, sagt der nur: "Mit Linux funktioniert das leider nicht".

Nur bei der UMTS-PCMCIA-Karte am anderen Notebook habe ich mir die Zähne mit der verfluchten PIN ausgebissen. Mal wird die PIN per Skript akzeptiert, mal nicht. Da muss ich nochmal ran. Sollte jemand damit Erfahrung haben, bin ich für Tipps dankbar.

Ubuntu-User-Treffen in Berlin

12 July 2007
Wurde gerade nochmal darauf aufmerksam gemacht, und da ich auf kurzfristige Termine stehe, gehe ich doch glatt dahin:

UbuntuBerlin/Treffen/2007-07-16

Superschlaue Ferengis am Alex

10 July 2007
Hier in Berlin, am Alexanderplatz, wirst du ständig von Ferengis angequatscht, die einem Zeitungsabos und so'n Zeugs verkaufen wollen. Manchmal richtig lästig.

Als wir mit Kollegen unterwegs waren, wurden wir wieder angequatscht. Mir fiel diesmal nur ein zu sagen "Sorry, aber ich habe Leseschwäche". Hat nichts gebracht, der Ferengi zeigte Verständnis und kramte gleich eine dickes Buch mit dem Titel "Ursachen der Leseschwäche und wie man sie bekämpft" aus seinem Stand hervor.

So langsam läuft's wieder an

28 June 2007
Die Kartons werden weniger und ich bin ab heute schonmal wieder einigermaßen online. Des Nachbars W-LAN durfte ich zwar benutzen, aber bei Gewitter und zu hohen Ozon-Werten(?) war keine Verbindung zu bekommen. Die Telekoms streiken ja auch noch bzw. haben noch einen Riesen-Haufen abzuarbeiten, so dass ich da die nächste Zeit keinen Horizont sehe. Auch wenn ich nicht Telekoms DSL nehme, müssen andere Anbieter einen Telekom-Techniker zu mir schicken [gefickt eingeschädelt habt ihr das, ihr ******!]

Da ich es sowieso nie eingesehen habe, was ein Breitband-Anschluss mit dem Telefonanschluss zu tun hat, habe ich jetzt erstmal eine UMTS-Flatrate; will jetzt keine Werbung machen, aber Branchenkenner können sich denken, von wem. Da mache ich die nächsten Tage noch einen Linux-UMTS-Router draus. Ist auch nur übergangsweise, denn ich schiele schon auf Wimax, das in den nächsten 2-3 Monaten an meine Straße kommen soll.

Berlin ist cool, die Leute sind hier alle irgendwie Freaks, was mir gefällt. Und man kommt schnell in Kontakt. Da die Türken zur Zeit ja so beliebt sind, bin ich auch gleich mal in die "Klein-Istanbul"-Stadtteile eingetaucht und habe mir ein paar mal die Zunge von scharfen Paprika-Zeugs verbrennen lassen; die einzige Möglichkeit in der Hitze auch noch die Kopfhaut schwitzen zu lassen.

Ich zieh mir noch schnell die Arena-Kämpfe bekannter Kampfblogger rein [ich habe dafür tatsächlich einen eigenen Ordner "Arena" in meinem RSS-Reader und ne Tüte Erdnußflips in der Schublade] und dann habe ich auch einen Haufen abzuarbeiten. Sollte die eine oder andere Anfrage unbeantwortet geblieben sein, bitte nochmal anstubsen, da soll schonmal eine mail nicht angekommen sein, wie ich erfahren habe.

Icke bin jetzt Reinickendorfer

18 June 2007
Ab heute offiziell, ick wohn mir jetzt in Berlin, Reinickendorf, Lübars.


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