Alles gepatcht?

24 February 2008
Der Secunia Personal Software Inspector prüft Windows-Systeme und darin installierte Anwendungen auf Aktualität. Es zeigt, ob aktuelle Updates des Sytems und der Anwendungen installiert sind und hilft so, das System ein wenig sicherer zu machen.

Es scheint eine Art advchk für Windows zu sein. Vor 4 Tagen kam eine deutsche Version des Secunia Personal Software Inspectors, der für den privaten Gebrauch kostenlos ist, heraus.

Vorteile von Linux - in einem Satz

08 August 2007
Er schreibt er habe keine Abstürze mehr und mit täglichen Virenscanner-Updates muss er sich auch nicht mehr herumplagen.
Zufriedener Ralph - karl-tux-stadt

Fern von allen Mythen, ist das genau der Satz, der die Vorzüge von Linux beschreibt und den ich auch von jedem Linuxianisierten höre. Der Mac braucht zwar auch keine Viren-Scanner, kann aber ebenso übelst abstürzen wie Windows, wie ich letzten Monat ein paar mal erleben durfte.

Ihr Proprietär-User habt ja keine Ahnung, was für ein Feeling das ist, über Monate und Jahre (wenn's sein muss, auch 16 Stunden am Tag) einen Computer zu benutzen und er stürzt *nie* ab ;-) .

Konstruktiver Wurm

03 August 2007
Na, das nenn ich doch mal einen netten und konstruktiven Wurm: Friendly AJAX XSS Worm for Wordpress

Nicht nur meckern, klugscheißen und zerstören ... sondern mal eben fixen ;-).

Lückologie-Tools

26 July 2007
Bei einer Überprüfung gleicht sich der englischsprachige PSI über eine SSL-Verbindung mit einem Server von Secunia ab, um die Anwendungen in die Kategorien Insecure, End-of-Life oder Up-To-Date einordnen zu können. Anwender sollten sich darüber im Klaren sein, dass Secunia damit unter Umständen einen vollständigen Überblick über alle Lücken im System erhält. Laut der vor der Installation zu akzeptierenden Lizenzbestimmungen speichert Secunia die Informationen nur bis zum Ende der Registrierung, löscht sie jedoch spätestens nach 12 Monaten. Was "Ende der Registrierung" genau heißt, steht noch im Raum, da zumindest während der Test-Installation der Beta-Version keine Registrierung erfolgte.
Zeig her deine Lücken! - Heise News

Na, da bin ich ja froh, dass wir X'er so Skripte wie advchk haben ;-)

Pass auf, was du druckst, Alter

21 July 2007
... da können nämlich so gelbe Punkte mit drauf sein, weisst du?

Seeing Yellow (via Purzel-Kollektiv Kübelreiter)

Normaler WinXP-Rechner

08 July 2007
Habe gestern Abend einen relativ neuen WinXP-Rechner mal oberflächlich nach Ungeziefer durchgecheckt. Der Rechner hatte alle "Sicherheitstools" drauf: Norton System Security Wassweissich, samt Firewall Virenscanner und so weiter, Einstellungen waren auf "täglich automatisch aktualisieren" gestellt und auch Windows-Update ist bisher normal durchgelaufen, war also auf dem neuesten Stand ...

Ergebnis: 3 Viren, ein Trojaner, der den Rechner zum Zombie macht und Dutzende Tracking-Cookies, die gleich beim ersten Anlauf mit dem ersten Tool, das ich installiert hatte, gefunden wurden. Und ich habe noch gar nicht von CD gebootet und tiefer gegraben.

Der Kunde, der ein paar Stunden früher dran war, war klüger. Der hatte sich vor ein paar Tagen gleich ein Notebook, ohne vorinstalliertes Win, gekauft und wollte Linux drauf installiert haben.

Krasser Messenger

14 June 2007
Beim Installieren hat das dämliche Programm [Yahoo! Messenger] einfach sämtliche Adressbücher durchsucht und Mails verschickt – ohne Sicherheitsabfragen seitens der Emailprogramme. Sehr bedenklich.
Gegendarstellung - die.schreibbloga.de

Üüüübel. Wusste von solchem "modernen" und mitdenkenden Programmverhalten noch nichts, da ich seit der Einführung von Jabber den IM-Client (psi) nicht gewechselt habe.

Bald auch bei Ihrem Arbeitgeber um die Ecke: "data-loss prevention"-Systeme

05 June 2007
Nachdem man sein Firmennetz gegen die wilde Welt da draußen einigermaßen abgesichert hat, bleibt immernoch die Gefahr aus dem Inneren: uninformierte oder bösartige User.

Angestellte sollten sich deshalb schonmal an den Gedanken gewöhnen, dass in Zukunft jeglicher Traffic durch lernende "data-loss prevention"-Systeme kontrolliert wird: Employers won't like what workers have on PCs (via secguru). Aber im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung kann man sich ja auch schnell an solche Systeme gewöhnen ;-).

Verhaltensregeln 2.0

15 May 2007
Ralphs 20-Punkte-Heilplan gegen Dateninfantilität (via deep-resonance)ist eine brauchbare Liste an Merksätzen, wie man sich im heutigen Internet verhalten sollte, damit man nicht jedem Daten-Hai zum Opfer fällt. Es ist eine Art Grundlagen-Sammlung, wie man sie auch auf IT-Security-Schulungen für Mitarbeiter einsetzen könnte. Die Größte Lücke ist ja bekanntlich der User.

2 Browser sind besser als einer

02 May 2007
Does it take two browsers to make surfing safe? (via linuxsecurity.com)
The idea is to separate all the surfing where personal information may be exposed from all other Web activities. "Theoretically, the places you trust are less likely to less likely to have cross-site scripting vulnerabilities, like your large, name-brand bank," said Huger. "So the browser you use to go to those sites is safer."

... sagt Rasmus Lerdorf und hat damit sicher Recht. Idealerweise hat man einen abgehärteten Rechner mit restriktiv eingestelltem Browser für die sensiblen Webgeschäfte (und zum Anonym-Bleiben), eine Insellösung als Datenspeicher (gegen Schäublaner und so) und einen Sorglos-Rechner zum ausgelassenen Web2.0-Surfen ;-).

Muss man mit einem Rechner auskommen, trennt man die Login-Umgebungen. Das anonyme und sensible Gesurfe kommt unter ein seperates Login (am besten in einer chroot jail) und das Sorglos-Surfing mit dem googeligen Firefox kann unter einem anderen Gnome/KDE-Desktop stattfinden. Zumindest sollte man, wie Lerdorf empfiehlt, Sachen wie Online-Banking, Webmail und CMS-Adminbereich unter einem extra Browser vornehmen. Opera, Konqueror und Safari wären da relativ sichere Kandidaten als Alternativbrowser.

Zombie Detector

01 May 2007
Interessante Idee, wie man ein netzweites Zombie-Warnsystem aufziehen könnte und warum sowas bei den ISPs scheitert: Building A Web-Based Neighborhood Watch

Sollten sich auf jeden Fall auch unsere von Steuergeldern finanzierten Möchtegern-Identitätsschützer mal anschauen, statt uns über die Provider mit Kosten für unsere eigene Überwachung zu belasten. Überschüssige Netzregulierungsenergie kann nämlich auch konstruktiver genutzt werden ...

Braaaav, s9y

25 April 2007
Haddu fein Backups gemacht:

ftp-Ansicht der Backups

Blog-Backups in Serendipity, ohne cronjobs aufm Server einrichten zu müssen. Hab es irgendwann zu Anfang mal eingerichtet, und wollte jetzt das erste Mal wieder gucken, ob die Sicherungen denn gelaufen sind.
So muss es sein. Einmal einrichten und nicht mehr drum kümmern. Alles andere wäre Microsoft ...

Contactify mit Wegwerfadressen nutzen [Update]

23 April 2007
Vorhin noch die Accounts aufgeräumt, jetzt schneit über web2null die Info über Contactify herein. Damit kann man sich in nullkommanix ein Emailformular erstellen lassen. Der Spamschutz (Captcha) ist zwar etwas hardcore zu entziffern, aber die Einfachheit der Anwendung macht es wieder wett.

Wenn man da dann auch noch Wegwerfadressen angibt, die sich nach X-maligem Mailempfang selbst deaktivieren, hat man ein relativ spam/dataminer/stalker-sicheres temporäres Postkästchen.

[Update:] Ein captchalose Variante wäre linkmailer.de (via HFAB Robert Basic)

Nicht abgucken

19 April 2007
Genau deswegen nehme ich am Bankautomaten immer die von der Schule bekannte "Nicht-abgucken"-Stellung mit Händen und Armen ein, wenn ich meine PIN eingebe: Rechte (Tipp-)Hand über den Zahlenblock gelegt und die Ziffern werden mit Mittel- und Ringfinger eingegeben (ohne die Hand dabei verräterisch hin- und her zu bewegen). Linke Hand kommt schützend über die rechte Hand und Oberkörper nach vorne gebäugt. Sieht leicht paranoid aus. Ist es auch.

Hilft vielleicht nicht gegen echte Lauschangriffe wie diese hier, wenn die Kamera auch mit einem Mikro ausgestattet ist, aber hauptsache man baut die Hürden nicht gleich ab, nur weil alles ja so kommen musste und man ja doch nichts dagegen tun kann.

Das kommt davon, wenn man seiner eigenen Marketing-Abteilung glaubt

02 April 2007
Microsoft security guru wants Vista bugs rated less serious

Mit einfachen Worten soll die selbe Sicherheitslücke unter Vista weniger wiegen, als unter Windows XP. Wegen der ganzen coolen neuen Defense-Techniken, die ja jetzt felsenfest in Windows eingebaut sind. Die Redmonder können einfach nicht verstehen, dass diese ganzen Vista-Innovationen bei der Bewertung der Schwere einer Lücke keine Rolle spielen sollen. Sowas aber auch ...

Wenn es darum ginge, was ein OS sonst noch so an Board hat ("existent" bedeutet ja nicht gleich "richtig eingerichtet und aktiviert"), dann würde jede Lücke unter einem aktuellen Linux-System federleicht wiegen. Umgekehrt könnte man den Umstand der weiten Verbreitung von Vista (die es zweifellos in 1-2 Jahren erreichen wird) als Negativfaktor in die Bewertungen einfließen lassen. Eine "kleine" Lücke auf einem Windows-System sollte schließlich mehr Anlaß zur Sorge geben, als unter einem richtigen Betriebssystem.

Aber eigentlich sollte man die Ratings ganz weglassen, ist doch alles nur Spekulation. Die kleinste Lücke kann schließlich der Schlüssel zum Erfolg eines Einbruchs werden.

Hier, mein neues Passwort

21 March 2007
Ein Kunde hat von mir ein CMS eingerichtet bekommen und ich hab ihm die Zugangsdaten zugeschickt, mit dem dringenden Ratschlag, das Passwort als erstes sofort zu ändern. Weil, E-Mails sind Postkarten, böse Jungs lauern überall ... ihr wisst schon.

Paar Stunden später erhalte ich eine mail zurück:

"Das Passwort habe ich geändert : vfj34fsd34, den Namen habe ich gelassen."

Nochmal von vorn ...
RSS-Feed