Kopfschüttel-RSS

Junge, junge, da kriegt man den Mund vor lauter Staunen gar nicht mehr zu:

To sum up, the "photocasting" feature centers around a single undocumented extension element in a namespace that doesn't need to be declared. iPhoto 6 doesn't understand the first thing about HTTP, the first thing about XML, or the first thing about RSS. It ignores features of HTTP that Netscape 4 supported in 1996, and mis-implements features of XML that Microsoft got right in 1997. It ignores 95% of RSS and Atom and gets most of the remaining 5% wrong.

Unofficial documentation of iPhoto 6.0 photocasting feeds, Mark Pilgrim
Ausgegangen ist das Ganze von Dave Winer, der wohl ziemlich den Kopf über die Feeds geschüttelt haben muss. Später gab's eine Kopfschüttel-Diskussion bei Sitepoint, die auch bei Sam Ruby weiterging. Dort ist dem Mark das erste mal fast der Kopf vor lauter Schütteln abgefallen und heute gibt es die oben verlinkten Details.
Wednesday, January 18. 2006
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Google, das nennt ihr einen RSS-Reader?

Ich renne ja nicht jeder Veröffentlichung von Google hinterher, alleine schon aus paranoiden Gründen. Aber auch sonst sind diese tausendfach in der Blogossphäre auftauchenden "Google veröffentlicht XYZ beta!"-Meldungen bei mir eher in der 'chinesischer Reissack'-Kategorie eingeordnet. Aber gestern habe ich mal mit Googles RSS-Reader rumgespielt (ich suche ja immernoch einen guten Online-Reader) und ich muss sagen: So ein mieses Stück Web2.0-Anwendung habe ich selten erlebt. Alles ajaxisch, klar, selbst das Scrollrad an der Maus funzt in der Feedleiste ... toll ... super. Aber das hier ist das Bild, dass sich präsentiert, wenn man diesen RSS-Reader öffnet: Googles RSS-Reader Das sieht so aus, als würden willkürlich irgendwelche Feed-Items in die voll ajaxisch scrollbare Schlange gestellt. Keine Anzeige der einzelnen Feeds, wie man es aus anderen Readern gewöhnt ist. Man sieht nicht mit einem Blick, wieviele Items von welchem Feed man schon gelesen hat oder nicht. Klick man auf 'Your subscribtions' hat man schon eine Feedlistenansicht, die dem Gewohnten näher kommt, Feedlistenansicht von Googles RSS-Reader aber man sieht darin immer noch nicht, wieviele Items bereits gelesen sind. Auch hat es viele schöne Tastenkürzel für sinnvolle Aufgaben, aber das wichtige Kürzel für die ebenfalls abwesende wichtige Funktion "alles gelesen markieren" fehlt. Man kann Feed-Items nach 'Relevance' sortieren. Wie immer das konkret realisiert sein mag, für mich ist das billige Web 0.9-Technik. Wird es doch wieder nach irgendwelchen Ranking-Algos und linearen Mitteln ermittelt werden und nicht nach meinen Einschätzungen, wie Outfoxed das z.B. erlaubt. Usabilitologisch gesehen ist der RSS-Reader von Google für mich eine Katastrophe. Dann doch lieber das langsame Bloglines.
Saturday, November 12. 2005
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RSS-Banner blocken mit Privoxy

Seit 2 Jahren kommt dieses Thema immer wieder ... wird Zeit mal 'ne Anleitung zu schreiben, wie man diese Quälgeister los wird. Diese Kurzanleitung ist für (K)ubuntu/Debian-User, aber unter Windows und Mac sollte es im Prinzip ähnlich funktionieren. Um die Sache applikationsübergreifend zu lösen, braucht man einen lokalen Filterproxy wie Privoxy. Ubuntu/Debian-User geben dafür sudo apt-get install privoxy ein, User anderer Plattformen laden ihre entsprechende Version von den Sourceforge-Seiten runter und folgen den Installationshinweisen. Nach der Installation wird Privoxy mit /etc/init.d/privoxy start gestartet (auf Debiansystemen läuft er meist schon nach dem Setup). Schauen wir uns die Feeds von BoingBoing und Gizmodo mal an. Einmal über die Banner MouseOvern und man sieht, dass die Banner von http://feeds.gawker.com/~a/bla-bla-blah und http://feeds.feedburner.com/~a/bla-bla-blah kommen. Diese Server kann man in die Blockliste von Privoxy eintragen: sudo vi /etc/privoxy/user.action ... und ans Ende der Datei folgende Zeilen eingeben: {+block +handle-as-image} feeds.feedburner.com/~a/ feeds.gawker.com/~a/ Falls der Block {+block +handle-as-image} schon in der Datei existiert, einfach die beiden URLs darunter setzen. Dann Privoxy neu starten (mit sudo /etc/init.d/privoxy restart), im RSS-Reader 127.0.0.1:8118 als Proxy-Server einstellen und BoingBoing&Konsorten werbefrei konsumieren. ad free boingboing Vielleicht ausserdem interessant: Bei neilvandyke.org gibt es ein fertiges Regelset, der die meisten Ad-Server bereits beinhaltet. Wer es auf eigene Gefahr ausprobieren und in seine Privoxy-Installation einbinden möchte, lade die neilvandyke.action ins Verzeichnis /etc/privoxy und füge folgende Zeile in /etc/privoxy/config ein: actionsfile neilvandyke (anschließend Privoxy wieder neu-starten)
Thursday, September 22. 2005
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RSS Autoerkennungslinks

Ihr kennt ja diese RSS-Autoerkennungslinks im Header verschiedener Weblogsysteme wie z.B.: <link rel="alternate" type="application/rss+xml" title="RSS-Feed von Alp Uçkan’s Website" href="http://alp-uckan.net/blog/feed/" /> die dafür sorgen sollen, dass RSS-Aggregatoren den Feed einer Seite selbstständig finden. Gestern habe ich diese Links zum ersten Mal genutzt, als ich auf ein neu aufgesetztes KDE-System (mit Kontact, aKregator etc.) mit RSS-Feeds füttern wollte. Der KDE-Browser bringt (wie einige andere browserbasierte RSS-Reader und -Plugins) eine sog. 2-Klick-Abonniermöglichkeit mit. Effekt der RSS-Autoerkennung bei einigen browserbasierten RSS-Readern Die RSS-Autoerkennungslinks resultieren bei der Konqueror/aKregator-Kombi also in ein kleines orangenes RSS-Icon am rechten unteren Browserfenster, weches beim Anklicken sämtliche im <head>-Bereich eingepflanzte RSS-Autoerkennunglinks offenbart. RSS-Icon zeigt alle Feeds der Seite an Ein Klick auf den entsprechenden Feed und er landet im aKregator (dem KDE-Standard-RSS-Reader). Bequeme Sache eigentlich. Wenn da nicht wieder wir Autoren wären, die einfach die Voreinstellung unserer Blog-Tools so belassen, wie sie sind. Usabilitologisch gesehen gibt es auch hier gute und nervige Arten diese Autoerkennungslinks zu setzen. Was nervt ist z.B. zwischen verschiedenen RSS-Arten ein und desselben Contents auswählen zu müssen. In Zeiten, wo fast alle RSS-Reader sämtlich Formate von 0.91 bis 2.0 und Atom beherrschen, ist diese Formatvielfalt relativ irrelevant (für mich als User). Per Autoerkennung gar keinen RSS-Feed zu finden und ihn 'per Hand' suchen und Copy&Pasten zu müssen ist noch nerviger. Da habe ich echt 'ne Sekunde gezögert und überlegt, ob es der Content überhaupt wert ist, nach seinem Feed zu suchen. Was auch nicht so elegant ist, ist die Aufteilung in reine Blogeintrags- und Kommentarfeeds. [Bevor einer fragt wieso und warum: Es gibt seit langem schon das wfw:commentRSS-Element und RSS-Reader, die vormachen, wie man dieses Element, welches auch standardmäßig in Wordpress-2.0-Feeds existiert, vernünftig interpretiert] Bequem sind aber nach Inhalt sortierte Feeds, oder solche, die nur einen einzigen Feed in der Autoerkennung präsentieren. Auf jedenfall hab ich daraus meine Lehren gezogen und bei meiner Site die alternativen Feedformate aus dem <head>-Bereich entfernt und sie durch contentbezogene Feeds ersetzt. Contentbezogene Autoerkennungslinks Dabei sollte man natürlich immer den Hauptfeed an erster Stelle stehen haben, da einige Aggregatoren nur den ersten Autoerkennungslink interpretieren und die restlichen ignorieren. Ich weiss, dass diese Art der Verwendung des rel="alternate"-Attributs nicht unbedingt W3C-konform im Sinne der Semantik ist. Dort steht nämlich

Alternate
Designates substitute versions for the document in which the link occurs. When used together with the lang attribute, it implies a translated version of the document. When used together with the media attribute, it implies a version designed for a different medium (or media).

W3C, Basic HTML data types, Link types
Alternate beschreibt wohl nur alternative Formate der Seite, in die der Link eingebettet ist. Es ist demnach also nicht korrekt Feeds aufzuführen, die Alternativen zu anderen Contentseiten darstellen. Aber ... pffft ... so obrigkeitshörig und standardverliebt bin ich auch nicht, als dass ich deswegen eine vernünftige Usability-Maßnahme in die Tonne trete. Oder fällt jemandem ein Fallbeispiel ein, bei dem ich und meine Leser deswegen Nachteile haben? Wenn ja, lausche ich interessiert zu. Wenn nicht ... dann wird der Standard halt mal kurz gebäugt.
Wednesday, September 14. 2005
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MonitorThis

Kleines Helferlein: MonitorThis - mehr darüber bei Pebble Tools. Ergebnis von MonitorThis
Tuesday, September 6. 2005
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Deutsche Sprachdatei für Gregarius

Für den RSS-Reader Gregarius gibt es jetzt von Dalibor Wanner eine deutsche Übersetzung, wie ich in den Kommentaren erfahre. Einfach die de.php ins /intl-Verzeichnis der Gregarius-Installation hochladen und die Config-Variable 'rss.output.lang' unter Admin --> Config auf 'German' setzen.
Sunday, September 4. 2005
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Operas RSS-Abonnier-Methode

Gefällt mir, Operas Art einen RSS-Feed zu abonnieren: Auf das blaue RSS-Icon in der Adresszeile klicken, auf das blaue RSS-Icon klicken Subscribe-to-Frage mit 'Yes' beantworten Frage ob der RSS-Feed abonniert werden soll ... und Feed lesen. Operas eigener Feed-Reader öffnet den RSS-Feed
Tuesday, August 30. 2005
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Über

Das hier ist das private Weblog von Alp Uçkan. Ich entwickle Websites seit 1997 und arbeite derzeit als freiberuflicher Frontend-Entwickler.

Specialp Features

fapulous Framework (neu!)
Das erste XHTML/CSS-Framework auf Basis der Faux Absolute Positioning-Technik. Beinhaltet viele performante Konstrukte. Der Stoff, aus dem professionelle Websites gemacht sind ... ;-)

monitorThis 1.0
With MonitorThis you can subscribe to 26 different search engine feeds at the same time.

Business Blogging Weeks
Blog-Serie über die Kommerzialisierung der Blog-Szene in 2005

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