Trying to make business

03 November 2005
Da mein erstes Businessziel jetzt in greifbare Nähe gerückt ist, ist es Zeit, das nächste Ziel ins Visier zu nehmen: making business!

Unter Hirnübungen für Hunde beschrieb ich ein Tool, mit welchem man seinen Bello geistig beschäftigen kann. Damals noch amateurmäßig, aus reinem Spaß. Deshalb habe ich mir weitere Details zum Produkt und Hersteller gespart; ich müsste das ja dann vom redaktionellen Inhalt trennen.

Aber im Rahmen der Business Blogging Wochen und in Zeiten von Alpsense-Werbung erschien der Gedanke doch auf einmal reizvoll. Also rief ich heute morgen den Hersteller dieses (und noch einiger ähnlichen) Tools an, hangelte mich eisern bis zum Geschäftsführer durch und erklärte ihm die Situation. Dass ich nur einmal darüber geschrieben habe und sich schon jemand dafür interessiert, dass wir weitere Top-Quality-Dog-Sites betreiben und wir dieses Tool darin bereits erwähnt haben (was dem Hersteller damals auch 9-10 neue Kunden eingebracht hat).

Nun, was soll ich sagen: Es wurde nix. "Hmm. MMNnnjah ... ich weiss nicht so Recht ... die Gewinnmargen sind sowieso so eng kalkuliert ..." hörte ich die ganze Zeit vom anderen Ende der Leitung. Es roch durchweg nach Angst und Unwissenheit. Nicht mal mein kleiner Vortrag über Weblogs und deren Suchmaschinenwirkung hat da was gebracht. Und bei dem habe ich schwer gekämpft. Ich erinnerte mich an die IBM-Werbung, die Managern komplizierte Sachverhalte mit einfachen Worten zu verkaufen versucht ("Für jeden Euro, den Sie reinstecken, kommen 2 Euros raus."). Frei nach dieser Lehre habe ich also auch Sätze wie "5 mal in verschiedenen Weblogs erwähnt zu werden, bringt mehr als 10 Minuten Sendezeit bei Planetopia!" rausgehauen. Aber ich hatte keine Chance. Totale Beratungsresistenz.

Nun, Rückschläge im Businessleben sind normal. Aber ist man einmal im Ferengi-Modus, sieht man nur noch Euros und wirft seine Netze in verschiedene Gewässer. So auch, als meine bessere Hälfte mit der Bitte ankam, ihr einen speziellen "Whippet-Kalender" für die Adventszeit vorzubereiten. Ich sagte zu, mit der Bedingung, die einzelnen Türchen im Kalender gewinnbringend zu vermakten. Also wird jetzt jeden Tag ein anderer Whippetzüchter unter superflys.de vorgestellt. Ein ganze Seite mit allem Pipapo, aktiv für 24 Stunden (und natürlich auch danach im Archiv), in dem der Züchter (oder wer auch immer den Tag bucht) sich und seine Aktivitäten vorstellt. Für 10,- € pro gebuchtem Tag. Angekündigt wurde die Aktion vor 2 Tagen. Jetzt haben wir nur noch 8 Tage frei, die man buchen kann. Und unser Adventskalender hat 31(!) Türchen/Tage ;-)

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Ich share diese tolle Geschäftsidee mit euch und hoffe damit auf Annerkennung seitens der echten, großen Businessblogger hier in DE. Ich bin nämlich ein wenig enttäuscht, dass meine Business Blogging Wochen so wenig Beachtung bei den anderen Real Businessbloggern findet. Außer Herrn Glawe vom yenodio blog, Herrn Eck, der netterweise die Beitrittsverhandlungen eröffnet hat und Herrn van Aaken von praegnanz.de (der mir sogar großzügig seine Chartposition angeboten hat!) gab es durchaus noch nicht soviel Resonanz aus der Business-Szene. Aber ich werde dranbleiben.

[Update: Ups, ganz 'übersehen' habe ich die Annerkennung von Herrn Stromberg ;-)]

Auch du, Sony?

02 November 2005
Gerade noch über die Neugierigen von Cyveillance nachgedacht, setzt Sony noch einen oben drauf:
Sony zieht mit einem neuen, zu weit greifenden Kopierschutz-System den Ärger zahlender Kunden auf sich. Die DRM-Software installiert sich beim Abspielen der CD unbemerkt am eigenen PC und sucht fortan nach “illegalen” Aktivitäten.

futurezone.orf.at, via rushme

Weitere Details auf der Seite des Entdeckers Mark Russinovich von Sysinternals und bei Heise.

Was ich als 'signalgebend' sehe ist der Umstand, dass diese Spionagesoftware wohl noch ein unfertiges Testprodukt und damit Vorläufer zu einer längst beschlossenen und langfristig angelegten Sache ist: Die BigBrothers sind in unseren Gemächern.

Ich bin echt enttäuscht, Sony. Ich habe dieses Jahr zwei Produkte von euch erstanden (eine Digicam und ein Handy). Als hätte ich es im Speichel gehabt, aber ich habe die beiliegenden Programm-CDs nie installiert (sowieso nur für Windows), sondern mich mit der externen Laufwerkserkennung unter Ubuntu begnügt.

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JavaScript tut's noch

02 November 2005
Wow, richtig harte Geschütze: Spam Karma + Akismet. Weil ich immernoch regelmäßig danach gefragt werde: WP-Hashcash ist hier auf uckan.info die einzige Maßnahme, die gegen Kommentarspam läuft. Es erfordert nur eingeschaltetes Javascript beim User und erfüllt 100%ig seinen Dienst.

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Beitrittsverhandlungen haben begonnen

02 November 2005

Web- und IT-Service Uçkan freut sich bekanntgeben zu dürfen, dass die Beitrittsverhandlungen zur Vollmitgliedschaft in die Liste der Top100 Business-Blogs begonnen haben. Als möglicher Beitrittstermin ist der Januar 2006 in Aussicht gestellt worden.


Die Verhandlungen sind natürlich ergebnisoffen, haben aber die Vollmitgliedschaft zum Ziel. Jetzt, da wir alle notwendigen Kriterien zur Aufnahme erfüllt sehen, werden wir einer weiteren Modifikation der Beitrittsvoraussetzungen nicht zustimmen.


Ein paar persönliche Worte des Geschäftsführers zu diesem historischen Ereignis:


Wir sind einen langen Weg gegangen und sehen unsere Ziele jetzt in greifbarer Nähe. Die Liste der Businessblogger wird sich mit uckan.info einen zuverlässigen und strategisch wichtigen Partner in seine Reihen holen.


Alp Uçkan, Geschäftsführer Web- und IT-Service Uçkan


Cyveillance muss draußen bleiben

01 November 2005
Die Firma Cyveillance betreibt Spybots, die im Auftrag ihrer Kunden (darunter auch die Musikindustrie RIAA) nach Copyrightverstößen und mehr suchen sollen. Dabei werden Webserver anderer ungefragt durchsucht und weder die robots.txt noch sonst irgendwelche Policies beachtet. Außerdem versucht der Bot seine Identität zu verschleiern und gibt sich als normaler Webbrowser aus. Schutz geistigen Eigentums auf (Traffic-)Kosten anderer Leute lautet deren Businessmodell.

Nö Kollegen, so nicht. Geblockt wird dieser Spybot, indem man folgende IP-Adressen in seine Blockliste einträgt:

38.118.25.56/29 38.118.42.32/29 63.148.99.224/27 65.118.41.192/27

Es könnte noch weitere IP-Adressen geben, die diese Firma benutzt. Zumindest sind diese immer wieder im Netz gemeldet worden, zuletzt noch Ende April diesen Jahres, wie eine schnelle Recherche ergibt.

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Weitere Infos zum Cyveillance-Spybot:

Business Blogging Weeks

01 November 2005
Der treue Leser wird die Tendenz schon gespürt haben. uckan.info zieht sich die Krawatte stramm und konzentriert sich mehr aufs Busin€ss. Damit hoffe ich, mein Unternehmen mehr an das aktuelle Geschehen heranzubringen. Toplisten, Medienveranstaltungen, Web2.0 ... es geht geht so langsam @b in der Blogosphäre. "Wir werden erwachsen" umschrieb das jemand mal passenderweise.

Wie bei jeder Unternehmung verfolge ich mit den Business Blogging Weeks einen gewissen Business-Plan. Mein erstes Ziel ist es, in die Liste der Top-100-Business-Blogs zu kommen. Ohne die läuft gar nichts. Biste nicht drin, biste nicht dabei. Auch wenn ich inoffiziell bereits der Businessblogger der Herzen bin. Empirische Bestätigungen sind gefragt.

Zweites Ziel ist natürlich die Umsatzsteigerung. Ob direkt oder indirekt. Money makes the blog go ping. Ohne das läuft erst recht nichts, ohne Kohle, braucht man erst gar nicht mit'm Denken anzufangen.

Und natürlich muss ich mal seriöser daher kommen, Was sollen all' diese Apostrophe und Sätze, die mit 'Und' beginnen und überhaupt diese Ghetto-Sprache? Eine neue Sachlichkeit ist auch hier von Nöten. Herr Glawe hat da vollkommen Recht, das muss ich noch lernen. Und das wäre dann mein drittes und vorläufig letztes Ziel.

Ich Wir hoffen, unsere Leser werden viel Spaß an den Business Blogging Weeks haben. Sie erwartet interessanter Content vom Leben eines freiberuflichen Webworkers IT Senior-Managers.

Introducing: the ç

31 October 2005
the ç
Ok, ich kann machen was ich will, die nehmen mich einfach nicht in die Liste der Top-100-Business-Blogs auf. Deshalb bin ich heute mal in mich gekehrt und habe ein One-Man-Brainstorming veranstaltet, um die Gründe dafür herauszufinden. Ich habe da jetzt so eine Vermutung.

Alle wichtigen Businesses haben ein Logo, ein Symbol, irgendwas, womit man sie assoziieren kann. So wie das magentafarbene 'T' von T-Online. Oder das in die Gesichter seiner Feinde eingepeitschte 'Z' von Zorro. Also brauche ich auch sowas.
Ladies and Gentlemen, I'm proudly introducing the ç! Das neue Logo vom Web- und IT-Service Uçkan.

Hier einige Fakten zu diesem außergewöhnlichen Buchstaben: Es kommt in vielen Sprachen vor, unter anderem im Türkischen. Ausgesprochen wird es: Tschää. Im Logo wird die Schriftart 'Bitstream Vera Serif' verwendet, Größe und Farben sind je nach Einsatzzweck variabel.

Und wenn das immernoch nicht reicht, um in diese Topliste zu kommen, dann werde ich's mal mit einem Krawattenfoto versuchen ...

Wordpress Mobile

29 October 2005
uckan.info im Handy-Browser
Alex Kings Wordpress-Plugin wp-mobile, welches Handy- und andere Mobile-Device-Benutzer auf eine dafür optimierte Version des Wordpress-Blogs umleitet, habe ich zwar schon länger hier eingebaut, kam aber erst letzte Woche dazu, es zum ersten mal zu benutzen. Ich war erstaunt, dass es unter meinem EonySericsson-Handy so gut funktioniert.

Zur Installation kopiert man die wp-mobile.php und wp-mobile.css Dateien ins Hauptverzeichnis der Wordpress-Installation und die wp-mobile.plugin.php unter /wp-content/plugins und aktiviert es. Wer eine deutschsprachige Version seiner Mobile Edition haben möchte, nehme sich die von mir übersetzte wp-mobile.php.

Falls es mit dem einen oder anderen Handy-Modell nicht funktioniert, könnte man versuchen, die User-Agent-Kennung des Modells in das $small_browsers-Array unter wp-mobile.plugin.php. Ansonsten muss halt die /wp-mobile.php direkt aufgerufen werden.

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