Entries from March 2005

wp-comments-post.php in Wordpress schon länger kein ausreichender Schutz mehr vor Kommentarspammern, da diese mittlerweile die Seite nach dem Dateinamen durchsuchen.
Die Suchmaschinen auszuschließen scheint aber wohl noch zu wirken.It looks like the spammers have finally found a way around this hack
Spam Stopper Hack for Wordpress 1.2, mudbomb.com. The new spam bots apparently parse through the post page to find the correct name of the comment-posting script. Oh well, it was fun while it lasted.
Ich schätze, dass der weblogs.com-Ping auch eine wichtige Rolle spielt. Ich kenne nämlich 2 Blogs, die seit August letzten Jahres nicht einen weblogs.com-Ping mehr verschicken und seitdem unbelästigt sind. 2 andere Blogs mit gleicher Marke/Konfiguration/PageRank und Alter, die aber weblogs.com anpingen, sind weiterhin Ziel von Kommentar- und Trackbackspam. Wer also keine Zeit, Nerv oder Möglichkeit hat, verschiedene Antispam-Methoden auszuprobieren, könnte es mal mit dem Abschalten des weblogs.com-Ping (und andere Dienste) oder dem Aussperren von Suchmaschinen mittels Robots.txt versuchen. Dadurch ist man natürlich für neue Leser nicht mehr so komfortabel zu finden. Textpattern-User mit erzwungener Kommentarvorschau vor dem Abschicken, sind wohl immernoch kommentarspamresistent. Trackback-Spam haben Textpattern-User aber auch schon erlebt, weshalb Ralle sein Trackback-Skript für Texpattern entsprechend um eine Moderationsmöglichkeit erweitert hat. Da einmal von den Suchmaschinen erfasster Kommentar/Trackbackspam nur noch mehr Spam nach sich zieht, kommen eigentlich nur Methoden in Betracht, die den Spam erst gar nicht erscheinen lassen. Was sich bis heute anscheinend immernoch bewährt hat sind Methoden die aufOffenbar kann man sich Kommentarspammer dadurch einigermassen vom Hals halten, wenn man (a) das Skript, welches die Kommentare annimmt, umbenennt, und (b) Suchmaschinen wie Google aussperrt.
Ein kleiner Sieg gegen Spam, Michael Himsolt
Nun, im Ansatz keine schlechte Idee, wenn das nicht soviel manueller Aufwand wäre und wenn es nicht auf einem "kranken Protokoll" basierte, das eigentlich abgeschafft gehört.
Die so gepingten Kommentare gibt es dann auch als RSS-Feed, falls die Leser nachverfolgen möchten, was man sonst noch so in den Weiten der Blogossphäre verzapft ... möchte ich hier mal zur Diskussion stellen. Ich weiss, dass die Captchas nicht barrierefrei sind und auch mal der eine oder andere Kommentar "im Nirvana" landet, wenn man die Ziffern nicht richtig abliest. Dass deshalb aber moderierte Kommentare erwünschter sind ... darauf bin ich nicht gekommen. Ich schalte die Captchas jetzt mal aus und die Moderation an. Moderation ist immer ein Aufwand für den Betreiber, Captchas ein Aufwand für den Kommentator. Aber es ist ja nicht so, dass ich 70 Kommentare pro Eintrag bekomme, also hält sich der Aufwand für mich in Grenzen. Allerdings kann eine Moderation eventuell die flüssige Diskussion erschweren, wenn man sie nicht schnell freischalten kann. Was meint ihr: Besser Moderation oder Captchas? Update: Ok, die Reaktionen zeigen, dass manche keine Captchas mögen und manche keine Moderation. Und ehrlich gesagt ist Moderation auch bei nur 20 Kommentaren keine so tolle FreizeitbeschäftigungDiese Captchas Unsinn ist nur noch nervig. So wichtig sind Blogs einfach nicht, daß ich über solche Hürden klettern möchte - dann lieber Moderation. Kommt noch hinzu, daß man sich nichtmal sicher sein kann, daß es funktioniert. Da ringt man sich mal zu einem Kommentar durch und dann geht’s doch ins Nirvana.
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