Thunderbird-FOAF Extension

Gerade noch darüber spekuliert, schon hat Christopher Schmidt ein entsprechendes Thunderbird Extension bereitgestellt, dass die X-FOAF-Header auswertet. Wie man im Bildschirmfoto der Projektseite sehen kann, wird ein vorhandener X-FOAF-Header dann im Header-Bereich einer empfangenen Email als Hyperlink dargestellt. Ein Klick darauf führt zur Darstellung der FOAF-Datei im Foaf-Explorer. Auf Cristophers Site findet man auch eine FOAFer Browser-Extension und eine DOAPer-Extension. DOAP ist das RDF-Format, um Open Source-Projekte zu beschreiben. Beide Extensions zeigen in der Browserfußleiste ein Symbol an, wenn es FOAF oder DOAP-Informationen zu einer Seite gibt.
Saturday, December 25. 2004
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MS Fonts unter Linux

Wer auf Ubuntu-Linux umsteigt, sieht die meisten Websites erst mal nur in Schriften der Familie Bitstream Vera. Wer aber wieder in den Genuß der Schriftarten Arial, Georgia, Verdana & Co kommen will, kann sich die msttcorefonts installieren (sudo apt-get install msttcorefonts auf Debian-Systemen)
Thursday, December 23. 2004
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Nochmal Werbung für OpenOffice

Ich kenne mich in Textverarbeitungssoftware (MS Office, StarOffice, OpenOffice etc.) einigermaßen aus und habe mit allen schonmal größere Projekte wie Haus- und Examensarbeiten von Jurastudenten (7 Studenten habe ich diesbez. mal gleichzeitig betreut) und Buch-Projekte bis zu 500 Seiten gemacht (oder besser: versucht zu realisieren). Eine 30-Seitige juristische Hausarbeit auf MS Word? Vergiss es, ist 'ne Qual und voller Bugs. MS Word eignet sich für ein paar kleine Briefchen, ein-zwei Tabellchen und vielleicht noch 'ne Adressdatenbank (im Schneckentempo). Das sage nicht ich (bestätige es aber), sondern ein Projektleiter meines letzten Arbeitsplatzes als Angestellter. Mariannes Wippetbuch habe ich noch mit StarOffice 5.0 formatiert und das war ein Riesen-Unterschied zu Word. Da machte ich die Erfahrung: Es kann sich lohnen, in eine neue Software einzuarbeiten, wenn die Einarbeitungszeit geringer bleibt, als die Bug-Behebungszeit bei der gewohnten Software. Und gestern habe ich Mariannes neues Büchlein (100 Seiten, und mit vielen eingebetteten Fotos) druckbereit gemacht. Mit OpenOffice. Lief wie geschmiert, ohne einen Absturz oder Bug. In einer Stunde effektiver Arbeitszeit (inklusive Formatvorlagenerstellung) war ich damit fertig.
Friday, December 17. 2004
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OO statt MSO

Warum man besser OpenOffice statt MS Office benutzen sollte: Commentary: Why OpenOffice.org? (via Tim Bray) Update: Eine deutsche Übersetzung von Daniel Kraft gibt's jetzt auch.
Wednesday, December 15. 2004
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Wie man einen CAPTCHA-Schutz knackt

Einen älteren Artikel, wie Spammer den grafischen CAPTCHA-Schutz knacken, gibt es auf post-gazette.com oder boingboing. (via Jon Udell <-- DenkZEIT) Demnach ist Erkennungssoftware schon soweit, dass jeder Zahlen- und Buchstabencode geknackt werden kann. Probleme hätte diese Software aber bei Bildmotiven, die nur von Menschen erkannt werden können. Zum Beispiel ein verzerrt aufgenommener Tierkopf aus einer ungewöhnlichen Perspektive. Aber was die Maschinen nicht können, erledigen Menschen. Von Spamern verwendete Skripte übermitteln die Formulareingaben erst, nach dem ein Mensch sie erkannt und eingegeben hat, um damit Zugang zu einer der vielen kostenlosen Prono-Sites zu bekommen ("Geben Sie den Code ein, um das neue Haris Pilton-Video runterzuladen!"). Geniale Idee, zugegeben. Zwar ist die Ausbeute nicht 100% (ein paar werden immer den falschen Code eingeben und das muss die Maschine, mangels eigener Kontrollmöglichkeiten, dann annehmen), aber für Spammer zählt eben die Quantität. Was uns wieder zum Hauptproblem führt, den auch Jon Udell in seinem Artikel erwähnt: Die Knackmöglichkeiten sind heute schon da und wenn eine kritische Masse überschritten wird, werden sie auch eingesetzt. Je verbreiteter ein Schutz, desto eher wird er geknackt. Ob wir jetzt alle grafische Captchas drauf machen, oder die barrierefreie Variante ... bald können wir uns wieder etwas Neues überlegen.
Tuesday, December 14. 2004
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FOAF-URI statt vCard in der Email

Seth Ladd hatte die Idee, die FOAF-URI in ausgehende Emails als Header hinzuzufügen und Ian Davis zeigt am Beispiel des Mail-Clients Mozilla Tunderbird, wie man seine Headers entsprechend erweitert. In Ians Artikel sind auch Verweise zu Lösungen mit Mac-Clients und mit Mutt. Ich finde diese Idee sehr sinnvoll und damit wird auch eine wichtige Brücke zwischen FOAF und Email gebaut. Eine der schönsten Eigenschaft von FOAF ist nämlich, dass der User selbst bestimmt, wieviele und welche Daten er über sich Preis gibt und dass die auslesenden Maschinen angehalten sind, damit entsprechend umzugehen. Und je mehr Anwendungen/Dienste FOAF unterstützen, desto mehr wird die Kontrolle über die Daten auf den User verlagert. Jetzt müssen wir - glaub ich - nur noch ein paar Wochen/Monate warten, bis die entsprechende Mozilla/Thunderbird-Erweiterung da ist, die die FOAF-Informationen einer Email ausliest und auch die PGP/GPG-Signaturen vergleicht (sofern die FOAF-Datei signiert ist). [Update: Ein Thunderbird/X-FOAF-PlugIn ist schon da]

Einrichtung des X-FOAF-Headers in Thunderbird/Linux

  • im eigenen Home-Verzeichnis gibt es das Thunderbird-Anwenderprofil mit einer Datei Namens prefs.js darin. Suchen kann man nach dieser Datei per find /home/username | grep "prefs.js"
  • Hat man die Datei lokalisiert, wechselt man in das Verzeichnis. Meist ist es unter /home/username/.mozilla-thunderbird/XXXX.default/prefs.js
  • Die Datei mit 'nem Editor öffnen (z.B. mit nano -w prefs.js)
  • und folgende Zeilen hinzufügen:
    user_pref("mail.identity.id1.headers", "foaf");
    user_pref("mail.identity.id1.header.foaf", "X-FOAF: http://deineurl.de/pfad/zu/deiner/foaf.rdf");


    wobei id1 für den ersten Mail-Account, id2 den zweiten Mail-Account und so weiter steht.
  • prefs.js abspeichern und eventuell geöffneten Thunderbird neu starten. Man sollte von da an einen neuen Header-Eintrag zur FOAF-Datei in ausgehenden Emails sehen:


    X-FOAF: http://alp-uckan.net/blog/foaf.rdf
Unter Windows sollte das im Prinzip genauso funktionieren.
Sunday, December 12. 2004
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Dienst gegen Bandbreitenprobleme bei Feeds

RSScache.com ist eine Dienst, der dem RSS-Feed-Anbieter durch caching die Last vom eigenen Server nehmen soll (via Timo Gnambs). Verwendung soll ziemlich einfach sein (Voranstellen eines my.rsscache.com/ vor die eigene Feed-Url). Und mit einer rewrite-Regel oder einem redirect in der .htaccess sollte der User nichts vom Wechsel der Feed-Url mitkriegen. Mal austesten.
Thursday, December 9. 2004
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Das hier ist das private Weblog von Alp Uçkan. Ich entwickle Websites seit 1997 und arbeite derzeit als freiberuflicher Frontend-Entwickler.

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fapulous Framework (neu!)
Das erste XHTML/CSS-Framework auf Basis der Faux Absolute Positioning-Technik. Beinhaltet viele performante Konstrukte. Der Stoff, aus dem professionelle Websites gemacht sind ... ;-)

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Business Blogging Weeks
Blog-Serie über die Kommerzialisierung der Blog-Szene in 2005

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