Metadatensuche bei CC

Wirklich lesenswerter Artikel über Digital Rights Management, auf den Beate verweist. Zwischen den Zeilen lese ich u.a., dass Creative Commons eine Suchmaschine auf Basis der CC-Metadaten am Laufen hat. Fein, wusste ich noch gar nicht. Nur von den creativeCommons RSS Modulen, die es für RSS1.0 und 2.o gibt. So eine lebende SemWeb-Anwendung macht zukünftige Erklärungen einfacher: "Ej, was'n Semantic Web?" - "Damit kann man so nach Musik, Texten und Filmen suchen, die man kopieren darf und so, weisst du?"
Sunday, November 28. 2004
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Extreme IRC-Abhöring

Großer Lauschangriff auf den Internet Relay Chat meldet heise gestern. (via Hugos House of Weblog Horror) Und auch das Jabber Protokoll wird irgendwann drankommen. Spätestens dann, wenn es den ersten Jabber-Spam gibt (und der Dienst damit Mainstream ist). Deshalb schonmal verschlüsselt Jabbern üben. Unter Ubuntu-Linux/Gnome war die Einrichtung des Jabber-Clients psi sogar einfacher als unter Windows. Ein apt-get install psi zum Installieren und die Konfiguration mit GnuPG läuft genauso ab, wie in obiger Anleitung beschrieben.
Friday, November 26. 2004
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MS im Netz

Vergesst die Sache mit der BILD-Zeitung, was zur Zeit bei den Microsofties im Netz abgeht ist viel lustiger.
  • Das IEBlog fühlt sich zum Eintrag Why I Like Windows genötigt und kriegt dafür 'ne Menge Dresche (inklusive vom IE7 Entwickler Dean Edwards)
  • Sean Plaice stellt im neuen Blog der Suchmaschine von MS eine Frage zur Vertrauenswürdigkeit der Suchergebnisse und wird prompt gelöscht.
  • a pro pos: schaut euch mal das msnsearch's WebLog im Mozilla/Firefox an. Hammer-Floatings, muahaha. Und was erst der Validator dazu sagt (aua, mein Bauch)
Ich wette, da stecken noch mehr Lacher drin, wenn man etwas nachforscht ...
Thursday, November 11. 2004
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Putziger RSS-Reader

Bei mir wackelt gerade so ein Tamagotchi-RSS-Reader über'n Desktop, den man hier runterladen kann. Wer wie ich kein Japanisch kann muss die Installation weitgehends blind durchführen, aber so schwierig ist das Ding in Installation und Verwendung nicht. Man draggt & droppt einfach einen RSS-Feed-Link auf diese Kreatur und es fängt dann auch schon an, die Headlines vor sich hinzusabbeln: Jetzt muss ich nur noch rauskriegen, wie man Feeds wieder deabonniert ... ;-) (via _notizen aus der provinz)
Tuesday, November 9. 2004
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Firefox 1.0 und Update der Installationsanleitung

Da heute der Firefox in der endgültigen Version 1.0 rausgekommen ist, habe ich auch die Firefox-Installationsanleitung aktualisiert. Internet Explorer-User: Die stabile 1.0 in ist mehreren Sprachen da, die Anleitung ist da, die Typen, die es für wenig Geld auf euren Rechnern einrichten können sind schon lange da ... Wer jetzt noch das blaue E benutzt gehört echt erbarmungslos ausgelacht und bloßgestellt. Update: Junge junge, geht das ab, heut'. Häufigster Fremdverweis heute (und bestimmt in den nächsten Tagen): http://firefox.bric.de/index.php?page=faq
Tuesday, November 9. 2004
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Was DAU nicht kann erledigen Profis

Aus den Trackbacks des Email Ade-Eintrags finde ich folgendes Posting von Christian Heller, in dem er schreibt:

Gerade wegen der gesellschaftlichen Relevanz der E-Mail-Verschlüsselung halte ich es für notwendig, dass auch die, die von technischen Hintergründen abgeschreckt werden, Zugang zu ihr finden können. Man kann das meinetwegen derart herablassend umformulieren, dass der Komplex E-Mail-Verschlüsselung vollkommen DAU-tauglich sein muss, damit auch das Volk davon profitieren kann und nicht nur die paar Geeks, die nichts merkwürdig daran finden, eine Zeichensalat-Signatur ans Ende ihrer Mail zu hängen. DAU-taugliches finde ich unter www.gnupg.org oder sonstwo aber leider nicht.

Staatliche E-Mail-Überwachung, Christian Heller, 06.11.2004

Die Jungs und Mädels, die überhaupt solche Tools wie GnuPG, Jabber-Clients bis hin zu Webservern und Betriebssystemen herstellen und diese Software unentgeldlich der Allgemeinheit zur Verfügung stellen, tun dies meist ehrenamtlich. Sie erhalten dafür ein wenig Ruhm im kleinen Kreise der IT-Kollegen, aber die allermeisten verdienen gar nichts daran.

Einige andere stellen HowTos, Anleitungen und kostenlosen Support um diese Tools herum zur Verfügung und erhalten dafür noch weniger Ruhm, geschweige denn, etwas um den Magen zu füllen.

Usability in Open Source-Projekten ist ein Problem, ganz klar. Aber wenn man bedenkt, dass die Leute so gut wie gar nichts dafür zurückbekommen, ja meist sogar unnötigen Stress mit verärgerten und anspruchsvollen Usern haben, warum sollten sie diese Tools denn an eine breite Masse anpassen? Um noch mehr Stress und noch weniger Zeit zu haben, die sie benötigen um ihr Einkommen (mit etwas anderem) zu verdienen? Ab einer gewissen Grenze schaut man dem geschenkten Gaul nicht mehr ins Maul.

Nun, gewisse Dinge müssen massentauglich sein. So sind einige Linux-Distributionen heute leichter zu installieren, als Windows. Ebenso sieht es im Browsermarkt mit Mozilla/Firefox-Produkten aus. Sie sind nicht nur leichter zu installieren, stabiler und sicherer als deren kommerzielle Kontrahenten, die Entwickler haben auch keine kommerziellen Interessen.

Zieh es dir runter, passe es an wie du es brauchst und verwende es auf sovielen Rechnern, wie du möchtest. Zahle keine Kohle dafür, gib es weiter an wen du willst, bau sogar ein kommerzielles Geschäft darauf auf. Aber stelle es unter die selbe Lizenz, von der du auch profitiert hast, wenn du es modifizierst und vertreibst. So edel und fair sind Open Source bzw. GNU/GPL Produkte.

Aber mit fortschreitender Technik und Entwicklung ist es eine logische Folge, dass nicht jeder unversierte User mit dem Wissensstand eines Profis mithalten kann.

Ich habe wenig bis gar keine Ahnung von Kraftfahrzeugtechnik. Bei meinem alten 89'er Mazda konnte ich mal die Bremsklötze auswechseln, weil es mir ein befreundeter KFZ-Mechaniker gezeigt hat. Aber wenn die heutigen ABS-Bremsen versagen würden, würde ich natürlich eine Werkstatt mit der Reperatur beauftragen. Nie würde ich mich hinstellen und verlangen. "Hej, wieso ist das so kompliziert? So etwas Lebenswichtiges muss ich als Laie doch auch selbst wieder hinbiegen können."

Wir helfen, machen und erklären ja schon, so gut und viel wir können und wenn wir für jede dieser Leistungen auch nur einen Euro pro Stunde bekommen würden, wäre schon ein Karibik-Urlaub im Jahr drin. Aber ab einem gewissen Punkt, muss der Kunde nunmal zahlen.

Ok, bei den Autobremsen geht es um Schutz am menschlichen Leibe, bei Sachen wie verschlüsselter Kommunikation nur um den Schutz der Privatssphäre. Dementsprechend unterschiedlich sind aber dann auch die Preise für diese Dienstleistungen. Ein gewisser Schutz der Privatssphäre kostet nur ein Zehntel von dem, was neue Bremsen kosten. So sollte es zumindest sein.

In jeder Stadt ab 50.000 Einwohnern gibt es Dienstleister, die mal eben GnuPG, Thunderbird und Jabber auf dem heimischen Rechner einrichten könnten. IT-Neulinge brauchen etwas länger und haben einen entsprechend geringeren Stundensatz, Profis erledigen das in 20-30 Minuten und verursachen bei höheren Stundenlöhnen etwa die gleichen Endpreise.

Mich schreiben manchmal Leute an, die trotz der Firefox-Anleitung Probleme haben, damit ins Netz zu kommen. Und so sehr es diese Leute enttäuscht, ich werde nicht noch mehr kostenlosen Support dafür leisten. Wofür schreibe ich denn diese Anleitung? Etwa um mich noch zusätzlich mit Leserbriefen zu befassen? Soll ich mich mit persönlichem Support befassen (von dem nur der jeweils Einzelne etwas hat), obwohl ich in dieser Zeit noch weitere Anleitungen schreiben könnte oder einfach nur relaxen/Kraft sammeln für neue Dinge? Noch gestern kam eine Email von jemandem, der mit Firefox nicht ins Netz kam. Kollegen wissen, dass es dafür 1000 Gründe geben kann, die nur vor-Ort einzeln eliminiert werden können, bis man die wahre Problemquelle findet.

Man kriegt für gutes Geld einen Windows-PC mit dem Nötigsten (Browser, Emailprogramm, manchmal 'ne Textverarbeitung dazu etc.) und so gut wie 0% Schutz. Wer mehr als das möchte, sollte sich überlegen, ob er sich in die Materie einarbeitet (so, wie wir alle) oder wieviel Geld es ihm Wert wäre, sich das von einem anderen erledigen zu lassen. Aber Zeit stehlen, kostenlose Antworten auf Fachfragen erwarten und womöglich hinterher rumzicken, wenn der Angeschriebene nicht will, sind keine Optionen!

Wie wär's denn mal mit einem Paket "Sicherheit" für den Heim-PC, statt der üblichen Rasierer oder Handys als Geschenk-Idee für Weihnachten? In deiner Stadt gibt es sicherlich einen oder mehrere IT-Dienstleister, die das machen könnten. Inklusive Backup und Wiederherstellbarkeit bei einer eventuellen Neuinstallation des PCs ;-)

Monday, November 8. 2004
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Zeigt her, eure Public Keys

Seit den Artikeln von gestern, haben mir schon 7 Leute ihre frischen Public Keys zugeschickt bzw. die URLs genannt. Die gepflegt ausgestreckten Mittelfinger (Zitat: Völkel) mehren sich. Update: Meinen Public Key musste ich leider auch nochmal ändern, da es ... ähm ... bei mir zu Verwechslungen auf Grund des Sonderzeichens (ç) in meinem Namen kam. Mein aktueller Public Key ist jetzt online. Der alte Public Key funktioniert natürlich noch weiterhin
Sunday, November 7. 2004
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Über

Das hier ist das private Weblog von Alp Uçkan. Ich entwickle Websites seit 1997 und arbeite derzeit als freiberuflicher Frontend-Entwickler.

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fapulous Framework (neu!)
Das erste XHTML/CSS-Framework auf Basis der Faux Absolute Positioning-Technik. Beinhaltet viele performante Konstrukte. Der Stoff, aus dem professionelle Websites gemacht sind ... ;-)

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Business Blogging Weeks
Blog-Serie über die Kommerzialisierung der Blog-Szene in 2005

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