Suchtform: Social Networking
03 February 2008
Wenn man diesen Artikel bei Spiegel liest und sich die verwendete Terminologie reinzieht ("digitaler Selbstmord", "kalter Entzug", "kein Post-Web-2.0-Blues" etc.), weiß man, dass es sich um eine neue Suchtform handelt.
Ich bin übrigens - um es mit dem Jargon der 'Szene' auszudrücken - auch digital tot.
Ich bin übrigens - um es mit dem Jargon der 'Szene' auszudrücken - auch digital tot.


fwolf: mit den StudiVZ-Spaßten konnte ich mich noch nie anfreunden. OpenBC aka Xing war bisher das einzige, bei dem ich mitgemacht habe bzw. mitmache.

Mehr brauchts auch nicht, finde ich. Die gegenseitige Empfehlung via Blog und persönlich-offizieller Website hilft da eindeutig mehr
cu, w0lf.
Boris: Ich bin ja schon lange kein Student mehr, und als ich es noch war, hatte es mit Ach und Krach gerade so eben Web 0.5. E-Mailadressen hatten bestenfalls Informatikstudenten auf einem Uni-Rechenzentrums-Server, und das Modernste in der Uni-Bibliothek waren Mikrofilm-Lesegeräte.
Aber ich bin sicher, wenn es damals schon das alles gegeben hätte wie heute, also z.B. diese "Social-Commerceworks", wäre ich auch nicht lange dabei gewesen.
Ich lebe damals wie heute lieber analog, benutze digitale Kommunikationsformen da, wo sie mir zusätzlichen Nutzen bieten, ohne dass ich mich damit jemandem verkaufen muss.
Man muss sich auch schon im analogen Leben häufig genug kommerzieller Übergriffsversuche erwehren, da brauche ich nicht noch zusätzlich scheinsoziale Netzwerke.