Falls ich unwissentlich diese Erkärung mit unterschrieben habe, so möchte ich dies hiermit öffentlich und für alle Zeiten widerrufen. Blogs betrachtet von der SZDiesen Widerruf unterschreibe ich mit. Wäre doch lächerlich, diese Sensationsgeilheit ("Ich hab da was über die Firma XY, da werdet ihr aus dem Ledersessel fallen ... *sabber, Spucke-ausm-Mundwinkel-wisch*") ... diese Eitelkeit ("Wir sind die 4te Gewalt ... hö-hö-hö!" *am-versifften-Bauchnabel-kraul*) ... diese Gebundenheit ans eigene Branding (*Öhmm, siehst du meinen Presseausweis? Ich schreibe für die ..."*). Manche verstehen halt das Bloggen intuitiv und manche wollen weiterhin Rosinen mit Melonen vergleichen.
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Cem: Ob nun Bloggen Journalismus ist oder nicht, ist eine Debatte ähnlich der, ob es "das" oder "der" oder "die" Blog heisst. Es gibt Blogs. Und sie werden offensichtlich gelesen. Was soll man darüber noch sagen? Wenn Leute darüber noch weitergehende Theorien und einen höheren Diskussionsbedarf haben, viel Spass. Wen juckt's?
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alp: Prinzipiell hats du natürlich Recht. Aber es juckt spätestens dann, wenn du deswegen schräg angesehen wirst ("Waas? Du bist so ein Blogger?").
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cabi: Was, alp bloggt? Iiih ich dachte ich lese hier ein einfaches Internet-Tagebuch ...

Bloggen ist wie Sex, die einen machen es um Geld zu verdienen, die anderen weil es ihnen Spaß macht ...
3.1
alp: Der Spruch ist geil. Wäre er nicht so lang, würde ich ihn mal als Untertitel nehmen
.
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RA Michael Seidlitz: @ Cem
Ob Bloggen Journalismus ist, dürfte deshalb nicht ganz unwichtig sein, weil Äußerungen in Weblogs dann unter Umständen einem erweiterten Schutz (Pressefreiheit) unterliegen könnten.
4.1
cabi: Mir würde es voll und ganz reichen, wenn die Meinungsfreiheit gelten würde ...
... ohne, dass man ein Kampfkonto für Abmahnung bräuchte.