Berlin wird ubuntuisiert
31 July 2007
Ich hatte dieses Wochenende 'ne kleine Ubuntu-Install-Party in meinem Umfeld. 4 Rechner, davon 3 Notebooks, wurden ubuntuisiert. Naja, nicht ganz, eins hatte schon Ubuntu drauf und musste nur mal eben an einen neuen DSL-Router angeschlossen werden; Kinderspiel. Netzwerkkabel anschließen, booten, fertig.
Zwei Notebooks, ein Win-Zombie und ein Nagelneues, haben gleich Feisty Fawn übergestreift bekommen. Bei dem einen hatte Sir Norton zuviel mit Abfragen genervt. Und an einem Ubuntu-Notebook wurde ein UMTS-Flatrate-Modem zum Laufen gebracht. Hatte das bisher nie gemacht, aber war auch ziemlich einfach.
Der Witz dabei ist: Die Verbindungssoftware unter Win vom Hersteller braucht ewig lange (10 Sekunden, um das UMTS-Gerät per USB-Kabel zu erkennen und nochmal soviel, um auf nochmaligen Klick die Verbindung aufzubauen), erzeugt dabei mehrere Meldungen bei der "Desktop-Firewall" und läuft nicht immer stabil. Ab Kernel 2.6.20 und mit Gnome-PPP geht der Verbindungsaufbau in 1-2 Sekunden und bleibt stabil. Aber wenn du den Hersteller fragst, sagt der nur: "Mit Linux funktioniert das leider nicht".
Nur bei der UMTS-PCMCIA-Karte am anderen Notebook habe ich mir die Zähne mit der verfluchten PIN ausgebissen. Mal wird die PIN per Skript akzeptiert, mal nicht. Da muss ich nochmal ran. Sollte jemand damit Erfahrung haben, bin ich für Tipps dankbar.
Zwei Notebooks, ein Win-Zombie und ein Nagelneues, haben gleich Feisty Fawn übergestreift bekommen. Bei dem einen hatte Sir Norton zuviel mit Abfragen genervt. Und an einem Ubuntu-Notebook wurde ein UMTS-Flatrate-Modem zum Laufen gebracht. Hatte das bisher nie gemacht, aber war auch ziemlich einfach.
Der Witz dabei ist: Die Verbindungssoftware unter Win vom Hersteller braucht ewig lange (10 Sekunden, um das UMTS-Gerät per USB-Kabel zu erkennen und nochmal soviel, um auf nochmaligen Klick die Verbindung aufzubauen), erzeugt dabei mehrere Meldungen bei der "Desktop-Firewall" und läuft nicht immer stabil. Ab Kernel 2.6.20 und mit Gnome-PPP geht der Verbindungsaufbau in 1-2 Sekunden und bleibt stabil. Aber wenn du den Hersteller fragst, sagt der nur: "Mit Linux funktioniert das leider nicht".
Nur bei der UMTS-PCMCIA-Karte am anderen Notebook habe ich mir die Zähne mit der verfluchten PIN ausgebissen. Mal wird die PIN per Skript akzeptiert, mal nicht. Da muss ich nochmal ran. Sollte jemand damit Erfahrung haben, bin ich für Tipps dankbar.



Pepino: vielleicht passt da zwischen den Befehlen im Skript irgendwo sinnvoll ein "sleep" dazwischen...
alp: hmnja ... sleeps sind im hier gelisteten Skript schon gesetzt (das letztere auf der Seite). Es klappt auch einmal pro Session/Boot. Aber danach verhunzt mir meine wvdial.conf irgend etwas und ein erneutes Setzen des PINs geht erst nach einem Reboot.
fwolf: kühl. ist wvdial nicht eigentlich sowas wie Telix oder Terminate, also ein Terminalprogramm (in der "bbs speak")? Wirkt jedenfalls so auf mich, wenn ich mir den ersten Schritt der Anleitung im von dir verlinkten Ubuntuusers-Wiki-Artikel durchlese

Und zum Thema "funktioniert mit Linux leider nicht" ein ganz prominentes Beispiel: Mauswechsel meinerseits - auf der zugehörigen Website finden sich nur Windumpf + Mac OS 10.1+ als unterstützte Betriebssysteme. Bei DER Hardware ja auch kein Wunder - aber läuft im Gegensatz zu Billig-Müll auch einwandfrei
cu, w0lf.
alp: Funktioniert nicht jede Maus, die unter Win läuft, auch unter Linux? Ok, bei einigen Spezialtasten muss man noch an der xorg.conf schrauben ... aber prinzipiell läuft's meist.