Open-Source etwas zurückgeben
30 April 2007
Täglich erreichen mich Abertausende von Zuschriften mit ungefähr immer dem selben Inhalt:
Aber klar doch, kein Grund zu verzweifeln ... euch kann geholfen werden. Wer unbedingt etwas zurückgeben will, aber nicht gut mit Programmcodes kann, der kann Alpha- und Beta-Versionen testen, sich an Projekten wie OpenUsability beteiligen, Themes designen, Anleitungen schreiben und pflegen oder einfach nur Übersetzen.
Aktuell gäbe es da von der Ubuntu-Community ein Magazin-Projekt, das noch Übersetzer sucht (via Ubuntu Blog). Siehst du da irgendwo eine "German Version"? Siehste, ich auch nicht. Das wäre doch was.
Man kann aber auch Anleitungen schreiben, wenn man ein Open-Source-Programm einigermaßen beherrscht. Auch wenn es zu einem Programm schon eine Anleitung gibt ... Anleitungen kann es nie genug geben. Ruhig die dreiundfünfzigste Firefox-Anleitung rausbringen und irgendwo am Ende des Textes oder so mit anderen Anleitungen verknüpfen ... damit der Newbie es sich aussuchen und sich die passendste Ausfertigung reinziehen kann.
Wer Anleitungen nicht komplett neu aufziehen möchte, kann auch nur Anleitungen aktualisieren, die auf Grund neuer Programmversionen veraltet sind. Wenn es die Lizenzform zulässt, natürlich. Bei allen Uçkanleitungen ist das z.B. der Fall. Ist dort eine Anleitung veraltet? Gut, schreib mich nicht deswegen gleich an; greif sie dir und aktualisiere sie. Dann stell sie irgendwo online und danach kannst du mich anschreiben, damit ich einen Weiterleitungslink reintue. Wer nicht online stellen kann (keinen Speicherplatz im Netz hat), dem kann auch geholfen werden.
Viele Projekte wie z.B. das TOR Anonymisierungsnetzwerk schreiben auf ihren Webseiten, wie ihnen geholfen werden kann. Lesen kann sich lohnen. Manche Maßnahmen kosten nur ein wenig Bandbreite und bisschen Einrichtungszeit.
Wer gar nichts kann und nur Taschen voller überflüssiges Kleingeld hat, findet sicher Open-Source-Projekte, die auf Spenden angewiesen sind.
Es gibt viele Möglichkeiten, der Open-Source-Sache etwas zurückzugeben. Und man kann jederzeit damit anfangen.
"Alp, ich benutze soviel Open-Source-Software ... mein Webserver, mein CMS und neuerdings auch dieses Ubuntu. Ich würde gerne etwas zurückgeben, um kein Nehmen-nehmen-und-nix-geben-Ar*****ch zu sein, aber ich kann leider nicht programmieren! Weisst du, was ich sonst machen kann?"
Aber klar doch, kein Grund zu verzweifeln ... euch kann geholfen werden. Wer unbedingt etwas zurückgeben will, aber nicht gut mit Programmcodes kann, der kann Alpha- und Beta-Versionen testen, sich an Projekten wie OpenUsability beteiligen, Themes designen, Anleitungen schreiben und pflegen oder einfach nur Übersetzen.
Aktuell gäbe es da von der Ubuntu-Community ein Magazin-Projekt, das noch Übersetzer sucht (via Ubuntu Blog). Siehst du da irgendwo eine "German Version"? Siehste, ich auch nicht. Das wäre doch was.
Man kann aber auch Anleitungen schreiben, wenn man ein Open-Source-Programm einigermaßen beherrscht. Auch wenn es zu einem Programm schon eine Anleitung gibt ... Anleitungen kann es nie genug geben. Ruhig die dreiundfünfzigste Firefox-Anleitung rausbringen und irgendwo am Ende des Textes oder so mit anderen Anleitungen verknüpfen ... damit der Newbie es sich aussuchen und sich die passendste Ausfertigung reinziehen kann.
Wer Anleitungen nicht komplett neu aufziehen möchte, kann auch nur Anleitungen aktualisieren, die auf Grund neuer Programmversionen veraltet sind. Wenn es die Lizenzform zulässt, natürlich. Bei allen Uçkanleitungen ist das z.B. der Fall. Ist dort eine Anleitung veraltet? Gut, schreib mich nicht deswegen gleich an; greif sie dir und aktualisiere sie. Dann stell sie irgendwo online und danach kannst du mich anschreiben, damit ich einen Weiterleitungslink reintue. Wer nicht online stellen kann (keinen Speicherplatz im Netz hat), dem kann auch geholfen werden.
Viele Projekte wie z.B. das TOR Anonymisierungsnetzwerk schreiben auf ihren Webseiten, wie ihnen geholfen werden kann. Lesen kann sich lohnen. Manche Maßnahmen kosten nur ein wenig Bandbreite und bisschen Einrichtungszeit.
Wer gar nichts kann und nur Taschen voller überflüssiges Kleingeld hat, findet sicher Open-Source-Projekte, die auf Spenden angewiesen sind.
Es gibt viele Möglichkeiten, der Open-Source-Sache etwas zurückzugeben. Und man kann jederzeit damit anfangen.


Robert Lender: Das Angebot eines WebPlauschs wäre auch eine Möglichkeit sich einzubringen
alp: Ge-nau!