Es ist völlig normal, dass die mittlere Temperatur auf unserem Globus nicht nur über die Jahreszeiten schwankt, sondern auch in Perioden von Jahrhunderten und Jahrtausenden. Stellt man mit den Wassertemperaturen vom Mai bis Juli Hochrechnungen an, dann lässt sich aus ihnen der Schluss ziehen, dass man gegen Ostern des folgenden Jahres im Mittelmeer Wasser kochen kann. Das ist Blödsinn, denn wir wissen, dass sich die Temperatur periodisch verändert und sich der Anstieg wieder umkehrt. Genauso unsinnig ist es, mit den Daten der letzten 110 Jahre Prognosen zur zukünftigen Klimaentwicklung vorzunehmen. Zwischen Eis- und Warmzeiten steigt die Temperatur kontinuierlich an und nimmt zur nächsten Einszeit wieder ab. Dieser über zig Jahrtausende ablaufende Wechsel ist altbekannt. Es gab ihn schon lange, bevor die ersten Menschen auf der Erde auftauchten, und lange, bevor der erste Industrieschornstein rauchte.Aber woher kommt es, dass so viele "Klimaexperten" Alarm schlagen? Wahrscheinlich aus dem selben Grund, weshalb viele "Informatiker" zur Jahrtausendwende das Ende der Zivilisation wegen ein paar fehlender Speicherstellen kommen sahen: dem Bedürfnis nach Beachtung (pdf)
Die Klima-Sau
Weltklimabericht - Ihr kennt die wahren Gründe nicht (via law blog)
Diese Klima-Geschichte scheint ja einer der Riesensäue zu sein, die derzeit durch den gesamten Planeten gejagt wird. Auch das Buch "Der Hund, der Eier legt - Erkennen von Fehlinformationen durch Querdenken", das gerade in meinem Kellerregal verstaubt, schreibt zur "Klimawandel"-Sache:

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Alexandra: Der Text ist zwar schon älter, aber nicht minder uninteressanter geworden. Und ich muss sagen, dass das eine Sichtweise ist, mit der ich mich bisher noch gar nicht beschäftigt habe. Wenn man sich vorstellt, dass unsere Wissenschaftler tatsächlich davon ausgehen würden, dass das Wasser im Jahr darauf kochen müsste (was für eine lustige Vorstellung - eine kochende Nordsee), wirft das für mich ein ganz neues Bild auf die Berechnungen die die gerade "verbreiten". Sehr interessant, muss ich schon sagen. Danke für diesen Beitrag!
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Lothar: Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch der Auftrag, den die Wissenschaftler-Gruppe des IPCC erhielt, sowie ihre Zusammensetzung.
Der Auftrag lautete: Nachweise zu erbringen, dass der Klimawandel durch den Menschen verursacht werde. Dabei wird erstens die Existenz eines Klimawandels vorausgesetzt (der noch gar nicht bewiesen ist) und zweitens wird gefordert, Beweise für etwas zu erbringen, von dem wir gar nicht wissen, ob es das gibt. Mich wundert schon sehr, wieso sich angesehene Wissenschaftler für so eine Aufgabenstellung überhaupt anwerben lassen.
Wichtiger ist aber die Zusammensetzung der Forscher-Gruppe. Von tausenden Wissenschaftlern, die angeblich die Beteiligung des Menschen am Klimawandel nachgewiesen haben, waren ganze 31 Klimatologen, also Wissenschaftler, deren Fachgebiet das Klima ist und davon waren nur 3 Paläoklimatologen, die sich mit der Geschichte des Klimas beschäftigen.
Und der Bericht wurde entgegen anders lautender Presseberichte nicht einstimmig beschlossen, sondern lediglich mit Mehrheit. Das heißt, selbst innerhalb des IPCCs gab es reichlich Leute, die gegen diesen Bericht waren und seinen Inhalt nicht stützen.
Für mich ist das Ganze noch viel einfacher: Wer nicht in der Lage ist, das Wetter der nächsten Woche auch nur annähernd präzise vorher zu sagen, der kann mir nicht erzählen, er wisse, wie das Wetter in hundert Jahren ist. Ich streite eine Erwärmung des Klimas keineswegs ab, aber wie sich das weiter entwickelt und wie unser Planet in 100 Jahren aussieht, das weis mit Gewissheit niemand, auch nicht die sogenannten Experten.
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alp: Klasse Kommentar. Vor allem der letzte Absatz. Richtig, bei so komplexen nicht-linearen Systemen wie dem Klima können wir (noch) keine Vorhersagen treffen.