Howto: Backup von Rechnern im LAN mittels Partimage auf der SystemRescueCd

SystemRescueCd ist ein ISO-Image für ein Rettungssystem auf CD-ROM (oder USB-Stick), das man auch nach seinen Wünschen erweitern kann. Nachdem man das Image runtergeladen und auf CD-ROM gebrannt hat, legt man es ein und bootet das System: ein umweltbelastendes Gentoo ;-) mit allen üblichen Tools, die man beim Reparieren so braucht. Unter anderem auch partimage, mit dem man komplette Partitionen übers Netz sichern kann. Allerdings ist partimage ohne SSL-Support vorkompiliert, so dass es nicht mit dem Ubuntu-Package partimage-server, mit dem man ein Partitionsimage übers LAN sichern kann, zusammenarbeitet. Entweder man kompiliert sich einen partimage-server ohne SSL-Unterstützung (./compile --disable-ssl) oder baut sich eine eigene Rescue-CD mit einem partimage+SSL, um es mit dem Ubuntu-Paket verwenden zu können. Schneller geht der Weg über Samba Shares. Ein sudo apt-get install samba auf dem Rechner, der die Sicherungen auffangen soll, gefolgt von einem sudo smbpasswd -a <benutzername> (mit Passworteingabe) und man kann sich schonmal von anderen Rechnern aus in den Samba-Server einloggen. Jetzt sucht man sich noch einen Ordner aus, in dem die Backups landen sollen und gibt sie in Nautilus über die rechte Maustaste --> "Ordner teilen" --> "Freigabe durch: Windows Netzwerke (SMB)" frei. Danach Samba neustarten sudo /etc/init.d/samba restart. Anschließend bootet man den Rechner, dessen Partitionen man sichern möchte, mit der eingelegten Rescue-CD. Wenn der Rechner seine IP-Adresse per DHCP von einem Router beziehen kann, gibt man das per rescuecd dodhcp am Boot-Prompt an. Oder man bootet ohne Parameter durch einfaches Enter-Drücken und macht das Netzwerk hinterher per net-setup eth0. Wenn ifconfig den erfolgreichen Bezug einer IP-Adresse bestätigt, kann man den "geteilten Ordner" einbinden. Vorher unter /mnt ein Verzeichnis erstellen: mkdir /mnt/backup, dann das entfernte Backup-Verzeichnis einhängen: mount -t smbfs -o username=[Benutzername] //[Name oder IP-Adresse des Backupservers]/[samba share name] [Verzeichnis, da wo eingehängt werden soll] in meinem Fall wäre das mount -t smbfs -o username=alp //192.168.10.2/backups /mnt/backup Dann nur noch das Passwort eingeben und das partimage-Image unter /mnt/backup ablegen.

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Comments

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  1. 1

    fwolf-temp: mach mir lieber mal ein how-to, wie ich Ubuntu 6.10 auf nem rechner zum laufen bekomme, der anscheinend nur mit SuSE 10.0 zusammenarbeiten will.

    Alles andere erzeugt ne kernel panic (trotz acpi / apic=off, selbst im bios deaktiviert - und TROTZDEM gibts genau deswegen ne kernel panic. idiotisch!)

    oder hast du schon (positive) erfahrungen mit der Feisty Fawn-Beta gemacht?

    cu, w0lf.

  2. 1.1

    alp: Die Feisty Fawn-Beta scheint hardwareerkennungstechnisch für mich erst mal keinen Unterschied zu Edgy Eft zu machen.

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