Von Wordpress zu Serendipity

Um seinen Blogmotor einfach so auszutauschen, muss man schon konkrete Gründe haben oder es "nur so zum Spaß" machen. Ich hatte von beiden etwas. Die dringlichsten Gründe zuerst:

[Update 21.07.2008 am Ende des Artikels: Links zu 2 weiteren Umstiegssberichten]

Immer kürzere Update-Zyklen

Ich hatte schon hier geschrieben, dass es langsam zum Zeit- und Geldfaktor wird, alle 1-2 Wochen ein Upgrade zu fahren. Seit letztem Weihnachten durften die Wordpressler nun 4-5 Upgrades mitmachen, zu allem Überfluss entstand auch noch ein neuer "2.1er-Branch".

Bei zu kurzen Upgradephasen kann nicht jeder Zwischenschritt ausgiebig getestet werden. Wenn zwischendurch ein Upgrade an einer PlugIn-Inkompatibilität scheitert, können auch schonmal Dinge (Einstellungen, Daten etc.) verloren gehen. In dieser Upgrade-Phase seit Weihnachten schlichen sich hier nach und nach immer mehr kleine "Macken" ein.

  • Zuerst ging WP-Hashcash nicht mehr. Dieser auf JavaScript basierende Spamschutz war eigentlich immer meine erste Wahl bei Wordpress. Doch irgendwann baute eine neue Version von WP-Hashcash eigene Tabellen auf und die ersten Inkompatibilitäten traten auf. Nach einer Stunde Fummelei an der Datenbank habe ich das PlugIn nicht mehr repariert bekommen. Man hätte mit der Zeit solche Funktionalitäten fest in Wordpress integrieren sollen, anstatt die Oberfläche mit immer mehr Ajax aufzupolieren
  • Spezielle Anforderung: Leserechte für Benutzer(gruppen) vergeben können. Ob man es für einen Paid-Content-Bereich braucht, oder nur bestimmte Einträge vor den Bots & Borgs schützen möchte, so eine Funktion gehört für mich mittlerweile ebenfalls zu den must-have-Core-Funktionalitäten. Serendipity kann das von Haus aus sehr gut. Für Wordpress sind etwa ein Dutzend PlugIns dafür zuständig. Dummerweise gab es hier bei jedem Upgrade seit Weihnachten Schwierigkeiten, so dass man die nächste Version des PlugIns abwarten musste.
  • Wegen dieses Leserechte-PlugIns konnte ich auch das letzte Upgrade von 2.0.7 auf 2.0.9 nicht durchführen (an 2.1.x wäre noch gar nicht zu denken). Als ich aber wieder alles hergestellt hatte (Dateien und mysql-Backup) funktionierte auf einmal die Kommentarmoderation nicht mehr. Obwohl Haken gesetzt, wurde nur der erste Kommentar moderiert, alle anderen schwuppten einfach durch.
  • Die Admin-Oberfläche war jetzt wieder Englisch. Ok, nur ein Schönheitsfehler. Aber in der Config und auf der Webserver-Shell sah alles in Ordnung aus. Mich wurmt ja so ein Fehler schon wegen des Umstandes, dass ich nicht weiß woran es liegt, unabhängig von der Größe des Effekts.
  • .. und noch ein paar anderen kleine, unwesentliche Macken (vor allem in den Widgets), die einem das Gefühl geben, alles sei ein bisschen 'wackelig'.

Das waren also die unmittelbaren technischen Gründe für den Motorwechsel. Hinzu kommen im Hinterkopf aber noch andere Gedanken. Etwa, wie oben schon angedeutet, dass mir die Entwicklung mit der Zeit nicht gefiel. Irgendwie sprechen die Veränderungen der letzten Zeit in WP nicht mehr meine Bedürfnisse an.

Oder den schalen Beigeschmack beim Nachäffen hinter den Suchmaschinenherstellern mit dieser nofollow-Geschichte. Bei Serendipity scheint die Frage über den Einsatz dieses Attributs nur eine Template-Sache zu sein, wenn ich das richtig verstanden habe, und keine interne Vorgabe, die nur durch ein weiteres PlugIn oder deep hacking ausgehebelt werden kann. Und dann waren da ja noch ein paar Link-Skandale auf wordpress.org, die zwar nicht mein Problem waren, den schalen Geschmack aber abrundeten.

Über Serendipity hörte ich im Vorfeld, dass es derlei PlugIn-Inkompatibilitätsprobleme in Vergangenheit nicht gegeben hätte. Außerdem werden sie als gebündeltes Paket mitgeliefert, so wie eine Linux-Distro mit zigtausenden von Applikationen daher kommt. Jo, der Vergleich passt. Holste dir Windows, kriegst du ein paar kleine unwesentliche Tools mitgeliefert, die du selten gebrauchen wirst. Und die Hauptsoftware (Office, Bildbearbeitung etc.) musst du dir noch extra anschaffen. Eine Linux-Distro kommt gleich mit OpenOffice und Gimp & Co daher ;-)

Diese Vorgehensweise bei Serendipity (eine Menge PlugIns und Themes mit ins Paket zu packen) hinterlässt zumindest den Eindruck, die s9y-Schmiede hätte die Funktionalität abgenickt. Und mit dem PlugIn "Spartacus" lassen sich weitere PlugIns ohne FTP direkt ins Blog installieren. Unter Wordpress gibt es auch sowas, es funktionierte bei mir damals aber nur wackelig.

So als Freelancer und so ...

Was bei Wordpress die Widgets sind, sind bei s9y die Seitenleisten-Plugins. Wenn man, wie ich, durchschnittlich alle 2 Monate für jemand anderes ein Weblog/CMS einrichtet, weiss man, wie oft über die Möglichkeit, die Seitenleiste(n) verändern zu können, gesprochen wird.

Als Feature-Fetischist brauche ich gar nicht zu erklären, warum Serendipity dann bei der ersten Installation beeindruckt. Alleine schon die benutzerdefinierte Installation ist klasse. Zuerst wird gecheckt, ob der Webserver ausreichend gerüstet ist. Dann kommen die vielen Schalter und Regler. Da lässt sich alles, vom Blogtitel bis zu den Rewriteregeln, schonmal einstellen. Wer will schon ein "5-Minutes-Install"? Ich will, so lange ich dafür eben benötige, lieber schonmal alles voreinstellen. Installieren soll es sich danach aber in 10 Sekunden ;-)

Motorwechsel: Wordpress nach s9y

Der Wechsel der Blog-Software war relativ stresslos. Mein Vorgehensweise war dabei, grob umrissen, folgende:

  • Serendipity wurde zuerst in einem anderen Verzeichnis installiert (http://alp-uckan.net/serendipity/)
  • Dann wurden die Wordpress-Daten, die sich auf dem selben Datenbank-Host befanden, importiert. Einträge, Kommentare und registrierte Benutzer wurden fehlerfrei rübergezogen (nicht vergessen beim Import "utf-8" als Zeichensatz anzugeben). Die geschützten Einträge (die bei Wordpress den Status "privat" haben, so regeln das alle Leserechte-PlugIns) wurden ebenfalls importiert, in s9y aber mit dem Status "Entwurf" versehen. Was aber aus Gründen der Sicherheit besser ist, als sie gleich als "Veröffentlicht" zu importieren, bevor man die entsprechenden Rechte anlegen konnte. Diese Einträge musste ich noch alle der geschützten Gruppe zuweisen und auf "Veröffentlicht" setzen.
  • Als nächstes habe ich die Permalink-Struktur an die des alten Wordpress-Blogs angepasst. Wie man für die durchgängige Kleinschreibung in der URL sorgt, erklärt der Chef hier.
  • Dann konnte die PlugIn-Fummelei beginnen. Beim Flickr-PlugIn gab's ein kleines Understandability-Problem, was hier erklärt wird. Bei Fragen und Problemen war sowieso diese Adresse mein einziger Anlaufpunkt. Garvin und die anderen s9y-Leute haben dort schon jedes Problem besprochen.
  • Als letzten Schritt vor dem Motorwechsel kam dann das Template dran. s9y verwendet die Smarty-Template-Engine, insofern waren die Anweisungen mir nicht ganz fremd. Wer aber einen direkten Wordpress-Theme-Vergleich braucht, um sich in Serendipitys Template-System einzuarbeiten, kann vom mitgelieferten Kubrick-Port ausgehen. Der benötigt unter Serendipity auch deutlich weniger Vorlagen-Dateien als unter Wordpress. Als Minimalanforderung reicht eigentlich schon eine CSS-Datei als Template aus, wenn man seinem Blog ein eigenes Ausehen verpassen möchte.
  • Gestern um Punkt 20:30 Uhr habe ich (nach 10-minütiger Vorankündigung) den Selbstzerstörungsmechanismus von Wordpress gezündet und danach alle Dateien von /serendipity/ nach /blog/ kopiert. Gleichzeitig habe ich in der serendipity_config-Tabelle per phpMyAdmin alle Pfade korrigiert. Dort findet man dann auch Pfadangaben in PlugIns (etwa dem Tagging-PlugIn), die man direkt in einem Wisch ändern kann. Ich weiß, eine wohlüberlegte SQL-Abfrage hätte es auch getan, aber solche Experimente wollte ich Abends nach 20:00 Uhr vermeiden ;-) Außerdem waren es nur 4-5 Stellen, an dem der Pfad geändert werden musste.

Jetzt muss ich noch hier und da Staub wischen und die paar geforderten Funktionen nachaktivieren, aber dann bin ich erst mal richtig froh, diesen Schritt getan zu haben. Hätte ich schon letzten Sommer machen sollen. Und das nächste Blog, das switchen wird, steht auch schon fest.

An dieser Stelle Respekt und Dank an die s9y-Macher- und -Beteiligten. Klasse Stück Software ist das.

Nachtrag 21.07.2008: Bei Welt Herta Linke und Qky's Blog gibt es weitere Umstiegsberichte.

Tuesday, February 27. 2007
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Comments

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1

fwolf-temp (Homepage) on 2007-03-01 01:27 (Reply)

was mir persöblich an s9y nicht gefällt, das meine e-mail-adresse IMMER veröffentlicht wird.

ich steh ja auch total auf spam (als ob comment-spam nicht schon ausreichen würde).

aber ansonsten werd ichs mal antesten.

für mich bietet sich WP inzwischen vornehmlich als einfach zu installierendes, wandelbares und administrierbares CMS an. mal schaun, ob s9y diesen anspruch auch erfüllen kann. wenn nicht => mv /s9y/ /dev/null

cu, w0lf.
2

Alp Uçkan on 2007-03-01 02:09 (Reply)

Wo wird denn hier jetzt deine E-Mail-Adresse veröffentlicht? Aber du hast Recht, es ist falsch voreingestellt und die meisten s9y-Blogger ändern diese Einstellung auch nicht im "Spam Protector".
3

maffe (Homepage) on 2007-03-02 09:00 (Reply)

Gibt es eigentlich noch nicht-öffentliche Beiträge oder ist ein Benutzerkonto nun wieder überflüssig? Mit Wordpress standen ja die Rechte unter den Einträgen. Oder kommt das wieder?
4

Alp Uçkan on 2007-03-02 14:29 (Reply)

Ja, die Einträge gibt es auch noch. Ich habe nur noch keinen Weg gefunden, sie optisch zu kennzeichnen, aber das kommt noch. Wenn du eingeloggt bist, siehst du die Einträge zwischen den öffentlichen reingestreut.
5

maffe on 2007-03-03 00:49 (Reply)

Ah ja, jetzt sehe ich sie. Ich hatte halt auf meinen Feedreader (Thunderbird) vertraut, aber die Einträge erscheinen ja dort nicht im Feed. Kann man da vielleicht noch dran drehen, sodass zumindest die Benachrichtigungen funktionieren?
5.1

Alp Uçkan on 2007-03-03 13:12 (Reply)

Bin gerade nicht so mit dem Feedreader von Thunderbird vertraut. Kann der HTTP_AUTH? Also passwortgeschützte Feeds lesen?
5.1.1

maffe (Homepage) on 2007-03-03 13:22 (Reply)

Ja. Kommt zwar derzeit noch bei jedem Start die (vorausgefüllte) Frage nach Benutzernamen und Passwort (Bug 267203: https://bugzilla.mozilla.org/show_bug.cgi?id=267203), aber es funktioniert.
6

Frank (Homepage) on 2007-03-03 15:41 (Reply)

Mhhh, hatte nach den WP Upgrade-Orgien der letzten Monate auch schon ähnliche Gedankengänge um Zeit & Nerven zu sparen.

Werde nachher mal ein Test-Serendipity installieren. An nen Umstieg traue ich mich allerdings (noch) nicht wirklich ran.

Für neue Kunden Blogs kommt es allerdings schwer in Frage, falls ich s9y aus SEO-Sicht in den Griff bekomme ...
7

Michael Sauer (Homepage) on 2007-11-13 04:38 (Reply)

Danke für diesen Artikel. Ich werde versuchen mein Artikelverzeichnis auf S9y umrüsten. Eine kleine Testumgebung habe ich schon eingerichtet. Wirklich erstaunlich was das CMS kann: Plugins, Themes und so weiter per klick installieren ohne mühsehlig suchen & downloaden zu müssen.

Leider kann man Themes nicht ändern wie bei WP also direkt den Quelltext bearbeiten, oder doch. Na gut ich habs erst seit 2 Stunden aufn Server :-)

P.S. Nachts arbeiten sux :-)

schönen gruss
michael
7.1

Seo Breisgau Blog (Homepage) on 2008-03-12 03:45 (Reply)

Hey Michael
2. Fragen. 1: Was ist aus dem Test geworden? Erfahrungsberichte? Lohnt sich ein Artikelverzeichniss überhaupt. Kosten nutzen Faktor?
7.1.1

Schnuffel (Homepage) on 2008-03-14 13:47 (Reply)

Also ich betreibe selbst ein AV und da lässt sich durch Werbung wirklich nichts einnehmen.
Der Aufwand alle Texte nach DC abzuchecken kostet auch unheimlich viel Zeit
8

Paul Buchhorn - Fernstudium und Weiterbildung (Homepage) on 2008-03-26 22:40 (Reply)

ich bleibe meinem wp treu :-)
9

Handy TV Blog (Homepage) on 2008-03-28 04:59 (Reply)

Ich denke auch das WP viel zu einfach ist um es abzuschalten. Aber Recht hast du eigentlich
10

Daniel Schweiz (Homepage) on 2008-11-07 13:57 (Reply)

Wirklich erstaunlich was das CMS kann: Plugins, Themes und so weiter per klick installieren ohne mühsehlig suchen & downloaden zu müssen.
10.1

Michael Balk (Homepage) on 2008-11-30 19:22 (Reply)

Muss mich erstmal für den Beitrag bedanken. Plug-ins sind einfach nicht mehr wegzudenken aus meinem Blogger-Leben. Deswegen WordPress. Alles andere ist mir zu mühsam.
11

crazy (Homepage) on 2008-12-14 19:13 (Reply)

Also ich bleibe bei Wordpress, da gibt es die besseren themes, Plugins und mehr Support.
11.1

Uboxy (Homepage) on 2009-03-10 17:21 (Reply)

Ich bin mit Wordpress soweit ganz zufrieden und es ist auch gut damit zu arbeiten. zumindest bislang.
12

Chris (Homepage) on 2009-01-03 12:08 (Reply)

Serendipity habe ich bislang noch nicht benutzt und war stets ein treuer Jünger des Wordpress clans. Ohne trifftigen Grund, dürften auch wohl nur die wenigsten wechseln, ob nun von S nach WP oder von WP nach S, denn beide haben eine starke Community und erfüllen die Grundanforderungen eines Bloggers tadelos, doch in manchen Fällen (wie in deinem beschriebenen) sollte man den Blick über den Tellerrand wagen, um nicht ein vielleicht passenderes Produkt zu übersehen :-)
12.1

Hörbuchblog (Homepage) on 2009-05-19 20:39 (Reply)

Das geht mir genauso. Ich habe bisher einige Blogs mit Wordpress umgesetzt und scheue nun den Umstieg auf ein anderes System. Never change a running system, oder wie war noch der Spruch? Aber Wordpress und Seperendity tun sich ja auch nicht viel, man kann sicher mit beiden Blogs gut klar kommen.
13

Lars (Homepage) on 2009-03-03 22:38 (Reply)

Ich denke, dass sich mittlerweile so einiges geändert hat bei WP. Allerdings muss ich sagen, dass ich auch Serendipity getestet habe und es mir so richtig gut gefallen hat. Ich schätze, dass ich darauf vollständig umsteigen werde in Zukunft.
14

Felix (Homepage) on 2009-03-24 16:08 (Reply)

Was mir daran nicht gefällt ist, dass die Emails veröffentlicht werden... ich mag nämlich kein Spam
15

Barney (Homepage) on 2009-05-14 01:16 (Reply)

Also ich arbeite nun schon einige Zeit mit WP aber die Ressourcen die WP benötigt sind doch recht hoch. Daher suche ich nach Alternativen und werde das hier angesprochene ein mal testen.
16

Anne (Homepage) on 2009-06-15 09:55 (Reply)

Ich bin da auch ehr Felix' Meinung...
17

RobertN (Homepage) on 2009-06-16 13:37 (Reply)

Ich würde ja immer bei wordpress bleiben
18

Mary (Homepage) on 2009-06-17 10:50 (Reply)

Mir gefällt ebenfalls nicht, dass meine Email Adresse bei s9y immer mitgesendet wird. Datenschutztechnisch ist das echt mies! Aber deinen Artikel find ich klasse: schöner Vergleich der beiden "Motoren", wie du es so schön nennst. Aber bisher habe auch ich Serendipity noch nicht genutzt. Ich denke, ich muss die Vor- und Nachteile für mich noch einmal abwägen und dann entscheiden. Denn eigentlich bin ich bisher ganz gut gefahren. Und der Grund "Spaß" reicht bei mir ehrlich gesagt nicht aus!
19

Robbi (Homepage) on 2009-07-13 12:12 (Reply)

Ich denke, dass man irgendwann an seine Grenzen stößt, wenn man nur mit WP arbeitet. Will man Blogs professionell betreiben, so sollte man entweder bei einer WP-Version bleiben oder sich sein eigenes CMS programmieren (lassen)
20

Sven on 2009-08-12 03:05 (Reply)

@Robbi
verstehe ich nicht. warum sollte man WP sich nicht nicht updaten ?
Geht doch ziemlich einfach...

Generell bin ich derMeinung das WP für die meisten Zwecke reicht.
20.1

Zitate-Joe (Homepage) on 2009-08-27 14:31 (Reply)

ich finde auch das ein WP Update kein großer Act mehr ist...ich habe mir da ein Plugin installiert, welches die gesamte Update Routine durchführt und nach dem Update auch wieder alle Plugins aktiviert....

...bin auch sonst echt ein Fan von WP...wie schaut es denn bei Serendipity in puncto SEO-freundlichkeit aus...das zeichnet WP aus, finde ich.

Bitte um Stellungnahmen.
21

Zitate-Joe (Homepage) on 2009-08-31 23:36 (Reply)

Also ich bleibe auch vorerst noch bei WP, denn die Fülle an Plugins und das Angebot an Themes überzeugt mich sehr...da muss s9y noch aufholen...aber ich habe gelesen, dass das Umstellen von Themes bei s9y sehr einfach laufen soll.
22

Janina on 2009-09-29 12:53 (Reply)

Ich habe auch Wordpress im Einsatz. Habe letzte Woche mich ein bisschen mit Drupal beschäftigt. Die Kategorien (Taxonomie) habe ich angelegt, aber habe nicht begriffen, weshalb die Kategorien nicht im linken Sidebar angezeigt werden.
23

Thomas on 2009-10-04 19:36 (Reply)

Bei den Updatezyklen muß ich dir Recht geben, auf meinem Blog läuft immer noch die Version vor einem Jahr und es gibt keine Probleme, ich habe auch nicht vor das so schnell zu ändern. Prima Artikel mit viel Info, vielen Dank !
24

Aktiv reisen (Homepage) on 2009-10-19 05:28 (Reply)

Wordpress ist super (wie für mich geschaffen), aber das mit den Updates stimmt. Sie kommen immer häufiger und in kürzeren Zyklen, aber es ist mir so lieber als wenn wir nichts davon hören und die Löcher und Bugs nicht gestopft werden. Was Wordpress selbst angeht, so habe ich gelesen, dass der Wettbewerb sehr hoch ist, und deshalb der Output so hoch ist. Die Nutzer sind wir, auch wenn wir es nicht immer in Anspruch nehmen wollen.
25

Mustafa (Homepage) on 2009-10-23 17:23 (Reply)

Gibt es jetzt wieder öffentliche Beiträge oder ist ein Benutzerkonto nicht mehr nötig?
25.1

alp on 2009-10-23 18:48 (Reply)

26

Mustafa (Homepage) on 2009-10-23 19:35 (Reply)

Hallo Alp

Danke werde ich mir mal durchlessen.

Grüße
Mustafa
27

Kroatien Urlaub on 2009-11-27 17:41 (Reply)

Und wieder was dazu gelernt...danke.
28

Blogthat (Homepage) on 2009-12-22 12:47 (Reply)

Wordpress ist im Prinzip eine feine Sache, die permanenten Updates sind allerdings in der Tat etwas stressig, aber kein Vergleich zur Powerrotation einierg Plugins! Da vergeht ja keine Woche ohne diverse Änderungen. Dennoch: Wordpress ist einfach und gut zu bedienen, mittlerweile ist es ein echtes CMS, aus den Blog-Kinderschuhen entwachsen...
28.1

Panthera-IT (Homepage) on 2010-01-03 15:57 (Reply)

Blogthat, ich würde immer noch Wordpress nicht als CMS bezeichnen. Wordpress ist ein Tagebuch und nicht als reine CMS zu beachten. Bei echten CMS Systemen geht es hauptsächlich, um Veröffentlichen von Statischen Inhalten und nicht um Tagebuchführung bzw. Diskussion zu führen.

CMS Systeme bieten diese Funktionen als Module oder Erweiterungen, aber setzten sich das nicht als Hauptziel.
29

Matze (Homepage) on 2010-01-21 12:25 (Reply)

Ich habe nun nach langjähriger Wordpress Nutzung mich auch durchgerungen Serendipity zu testen. Nach einiger Zeit muss ich allerdings sagen das mich Wordpress mehr überzeugt. Was sagt der Autor dazu? Seit du diesen Artikel geschrieben hast ist ja nun schon eine Weile vergangen.

Wordpress Updates klappen ja nun per "Knopfdruck" lohnt sich der Umstieg immer noch?
29.1

Ruprecht Helms - entwicklung (Homepage) on 2010-03-12 15:30 (Reply)

Also von javascriptbasierenden Spamschutz halte ich wenig. Dieser mag vielleicht Emailadressen umschreiben, aber was ist beispielsweise in dem Fall, dass der User Javascript im Browser einfach abgeschaltet hat. Viel geschickter finde ich, wenn im Hintergrund gearbeitet wird, geschaut wird, ob die IP-Adresse des Kommentators vielleicht zu einem bekannten Spammer gehört, der bereits in Blacklists zu finden ist. Was ist beispielsweise, wenn ein Harvester vorbeikommt. Also gar nicht mal postet sondern sich nur für den HTML-Code der Seite interessiert und hier versucht auszulesen (dabei auch entschlüsselt).
30

Patrick (Homepage) on 2010-03-15 23:02 (Reply)

Ich denke auch die letzten paar Monate von 2009 zu 2010 waren die Updates von Wordpress wieder nervig. Aber man sollte ganz einfach nicht vergessen, dass mit den Updates meist Sicherheitslücken geschlossen werden. Ich bin jedenfalls froh wenn ich mal wieder Updates machen darf. Die Gemeinde von WP ist ja zum Glück ziemlich groß, deshalb gibt es so viele die am Code basteln ;-)

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