Der Frust geht rum

11 January 2006
Ob MS oder Mac, beide scheinen Spaß zu machen. Irgendwann werden se noch alle üerlaufen ...

Comments

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  1. Juergen: auch 2006 klopfen wir uns wieder gegenseitig auf die schulter! - als ob es bei unserer geliebten und wirklich guten f/oss keine staendigen updates gaebe...
    mein fazit: alle drei systeme muessen laufend aktualisiert werden, da gibt es unterschiede nur in nuancen. das groesste problem (in sachen sicherheit) sind die user, und da gibt es unterschiede.

  2. alp: (Oh mann) Natürlich braucht auch Linux updates, bei Ubuntu beschränkt sich das aber auf 2-3 Klicks und läuft im Hintergrund, so dass man weder die Arbeit unterbrechen muss und meist auch nicht neu booten braucht.

  3. rollinger: Kenn ich, Linux vom Admin auf den Rechner bekommen.
    Kein USB, kein Brenner, kein Drucker geht mehr. Habs lange belächelt und mir Mühe gegeben mit diesem CLI getippe. habs dann gelöscht.

    Ich muß arbeiten und nicht nur mein Betriebssystem verwalten.

  4. alp: Komisch, genau das sage ich immer umgekehrt über Windows ... ;-)

  5. Tobi: Das Windows Update läuft komplett ohne Klicks im Hintergrund ab!

  6. Marcus: Jetzt sag bloß, du hast mit Linux-Distributionen nicht auch schon »Spaß« gehabt. Es ist natürlich ein Unterschied zwischen Firmenpolitik und Betriebssystem. Ja, ich finde Apple-Produkte toller, schöner, attraktiver, stilvoller und bisweilen sexy. Ausschlaggebend ist für mich in erster Linie das Betriebssystem OS X. Derzeit gibt es für mich keine Alternativen. Ich finde zwar mein ThinkPad große Klasse (trotz seiner ausgesprochenen Hässlichkeit, gerade neben meinem Powerbook), aber es laufen die falschen Betriebssysteme drauf. Windows war und ist in meinen Augen eine Zumutung, Linux ist mir zum Arbeiten einfach zu teuer (Zeitaufwand, meine Arbeitstage sind ohnehin schon viel zu lang) und die Arbeit macht damit viel zu wenig Spaß. Vielleicht kann ich mir das in zwei, drei Jahren leisten. Das gilt natürlich nur für mich und ist meine persönliche Meinung; ich würde niemals Alp Uçkan oder Bill Gates oder einen Menschen mit »unbeirrbarer Meinung« davon überzeugen wollen, auf einen Mac zu switchen. Meine Meinung beruht demnach auch nur auf meinen Erfahrungen mit o.g. Systemen (Windows seit 3.11, Mac seit 8.9, SuSE 7.8-9.0, Ubuntu seit 5.0, büschen Debian, Gentoo). Für mich habe ich herausgefunden, dass ich am effektivsten und effizientesten mit OS X arbeite. Wenn dies nicht mehr der Fall sein wird, gehöre ich zu den Ersten, die sich nach Alternativen umsehen.

    Ich finde es deshalb auch fragwürdig, wenn »Meinungen« gebildet werden, obwohl man gar keine echte Erfahrung mit dem System vorzuweisen hat und ihm keine Möglichkeit gegeben hat, sich an ein neues bzw. fremdes Konzept zu gewöhnen (an X-Windows und Monitor einstellen verzweifelt => Linux is' dohf // in Outlook paris-kills-tinkerbell.mpg angeklickt => Windoze is' shyce // Backslash-Taste nicht gefunden => Mac is' plöd).

  7. alp: Es ist erstaunlich, wie hartnäckig sich dieser Mythos hält, Linux wäre aufwendig und teuer zu pflegen. Ich kann das echt nicht nachvollziehen, weil ich gar nichts mehr an meinem Desktop administriere, es sei denn, ich will. Den Update-Notifier klicke ich nur an, weil ich die Pakete sehen will, die eingespielt werden, aber auch das kann bei Bedarf im Hintergrund ablaufen.

    Aber wahrscheinlich ist das eher eine Frage der Distribution; meine Kanotix und Suse-Rechner sind z.B. nicht so pflegeleicht "vorkonfiguriert" gewesen, wie die Distro mit den 3 U's.

  8. tahsin: ich habe ne gute Idee, wir fragen die MythBusters von Brummiere´s Discovery ;-)
    die knacken jeden Mythos ...

    gruß T

  9. Marcus: Ubuntu ist klar wesentlich pflegeleichter und benutzerfreundlicher als eine SuSE mit YaST(2). Aber wenn ein Problemchen auftaucht (Alp, mir ging es nicht ums Updaten), hänge ich erstmal eine ganze Zeit im Web auf der Suche nach einer Lösung oder muss jemanden befragen, der sich »auskennt«. Ich bin nun wirklich kein DAU oder auch nur voreingenommen und reize sogar meine CLI-Kenntnisse unter OS X voll aus, aber Zeit und Nerven, die ich investieren muss, um ein System stabil zu bekommen (ich meine damit nicht die Kennenlernphase) oder zu fixen (ignorante Hersteller, die an Linux vorbeiproduzieren, »Abhängigkeiten«, WLAN/WPA2+AES, ISDN, Video, Xserver, Bluetooth, gemischtes Netzwerk, Webcam... komm' mal vorbei und versuch' dich mit deinem Ubuntu-|W2K-|WinXP-Book in unser gemischtes WLAN/Netzwerk reinzuhängen), ist für mich zum jetzigen Zeitpunkt schlichtweg verplemperte Zeit und Nerven und unzumutbar. Und also *für mich persönlich* gar kein Mythos. Abgesehen davon habe ich auf dem Mac den Vorteil, dass dort (neben VirtualPC mit XP oder W2K) auch Unix-/Linux-Software läuft, auch mit Tools wie apt-get oder dpkg. Ich verstehe deshalb nicht, weshalb von Linux-Usern oft so ein Gedöns gegen OS X gemacht wird (von denen nicht wenige nachher glücklich sabbernd vor einem Powerbook sitzen; es gibt mehr Linux2Mac-Switcher als umgekehrt, oder?). Oftmals zeigt das doch nur, dass man sich nur oberflächlich, also nicht wirklich mit dem System auseinandergesetzt hat.

    Sorry, wollte ursprünglich gar nicht so breit rumproblematisieren ;-)

  10. Silkitomee Bloghunter » Blog Archive » Linux mit Klatsche: [...] PPS: Hihihi ... kömmt mir bekannt vor. [...]

  11. alp: Ich verstehe deshalb nicht, weshalb von Linux-Usern oft so ein Gedöns gegen OS X gemacht wird

    Sag das bitte den Leuten, die u.a. in diesem Eintrag verlinkt sind und die auch sonst ab und zu Entmystifizierung betreiben, seit sie Mac-User sind. Von denen scheint sich keiner 'oberflächlich' mit dem Mac befasst zu haben.

    Ich mache höchstens Gedöhns wegen der Kommerzialität und weil Macs damit in der selben Liga spielen wie MS; nur nicht so erfolgreich (aber mit Apple-Stores). Bei einem freien Betriebssystem stören mich die Updates und das Gepatche nicht so sehr, wie bei kommerziellen.


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