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Home-Überwachungskamera
In den 70'er, 80'er Jahren hat man die Haustür zugemacht und es mit einem langen Haar und etwas Spucke am Schloß "versiegelt", wenn man ungebetenen Besuch erwartete (kam man zurück und das Haar klebte nicht mehr, wusste man, dass sich da jemand an der Tür zu schaffen gemacht hat).
Heute stellt man ein Notebook mit Webcam an populärer Stelle der Wohnung auf und verlässt sich auf die Bewegungsdetektor-Funktion seiner Cam-Software. Dieser kann, wenn permanente Internetverbindung vorhanden, die Bilder direkt auf einen Server hochladen.
Ohne diesen Automatismus und ohne Internetverbindung wird es allerdings schwierig. Wer hindert den Einbrecher daran, das ganze Teil aus dem Fenster zu pfeffern? Ein zweite, gutversteckte, Backup-Kamera vielleicht? Aber vielleicht will er den Kasten gar nicht beschädigen (und damit einen weiteren Beweis seines Aufenthalts hinterlassen), sondern versteht etwas von Computern und setzt sich 'Mission Impossible'-mäßig an die Tastatur, um seine Spuren zu verwischen. Dann könnte man eventuell mit einem Keylogger alles aufdecken.
Naja, wer wirklich Einbrecher erwartet/befürchtet, schafft sich besser einen Hund oder eine ausgewachsene Alarmanlage an. Sowas ist höchstens nützlich, um den kleinen Bruder beim unbefugten Betreten eines Zimmers zu erwischen oder den Partner bei seinen nächtlichen Kühlschrankorgien.
