Ich habe lange nicht mehr mit virtuellen Maschinen rumgemacht, deshalb hatte ich Lust, mal den Stand der Dinge abzuchecken. Früher habe ich bei der Arbeit oft das kommerziellen
VMWare genutzt; für Linuxianer gibt es die freie Alternative
qemu. Außerdem braucht man für Windows XP noch den Beschleuniger kqemu (bei anderen Windowsen optional, aber trotzdem nützlich), wie man das stressfrei einrichtet,
haben die Ubuntuusers schön beschrieben.
Der Setup von Windows XP gestaltet sich problemlos. Hat aber auf einer Maschine mit 2,8 ghz und 512 MB RAM locker über eine Stunde gedauert. Auf die Fortschritts- und 'verbleibende Dauer'-Anzeigen des Setups sollte man sich also nicht verlassen.

Dafür hat man danach ein voll funktionsfähiges Windows XP auf seinem Ubuntu-Desktop, was natürlich mehr Möglichkeiten bietet, als
Wine (von dessen Gnade es abhängt,
welche Programme laufen und welche nicht).

Umgekehrt habe ich auch mal versucht, Ubuntu auf einen Windows XP-Rechner zu bekommen (die Flucht aus der Matrix, sozusagen). Der
Free VMPlayer (beta) soll das z.B. können. Außerdem gibt es dort auch eine ca. 200 MB große '
Pre-built Browser Appliance Virtual Machine' mit Ubuntu 5.04 und 2-3 Online-Anwendungen drauf. Nach der VMPlayer-Installation kann man das Ubuntu-VM-Image auswählen und starten.

Wie gesagt, ist da noch nicht viel drauf, aber es demonstriert schonmal die Funktionsweise des VMPlayers. Und bei Bedarf kann man sich ja sein eigenes Linux-Image erstellen.
1stpixel on 2005-12-04 18:58 (Reply)