Forbes. Das nächste Blogosphären-Opfer?

28 October 2005
Uii, laut Gulli Underground News scheint sich da Forbes mit den Bloggern anlegen zu wollen, in dem sie Firmen Tipps geben, wie man "enttäuschte Kundschaft, die sich in ihren Blogs äußert, klein kriegt" (via und Details beim Schockwellenreiter).

Die Tipps gehen von diskreditieren bis verklagen; kein Wunder also, dass der Schockwellenreiter dies als Kriegserklärungs sieht und "den Fehdehandschuh aufnimmt". Nicht dass Forbes jetzt ähnliches passiert, wie damals Jamba.

Nachtrag: Was mir noch einfällt, da Gulli Underground News und der Schockwellenreiter beide die Verwendung des Dienstes bugmenot.com (mehr über diesen Dienst bei Pebble Tools) empfehlen, um den besagten aber registrierpflichtigen Artikel bei Forbes.com zu lesen: Ist so ein Aufruf eigentlich rechtlich unbedenklich?

Comments

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  1. Peter Linzenkirchner: Na ja, Pebble Tools gibt sich ja große Mühe, evt. juristische Schritte auszuschließen:
    Von einem Mißbrauch dieses Dienstes (etwa um bestehendes Recht zu brechen) wird ausdrücklich abgeraten.
    Werde ich in Zukunft auch so machen: Bei meinem Nachbarn findet man die Schlüssel unter der Fußmatte. Aber bitte nur für positive Zwecke nutzen, z. B. zum Abspülen oder Aufräumen. :-)

  2. alp: Du hast ja keine Ahnung, was für Spakos da draußen rumlaufen ... ;-)

  3. Peter Linzenkirchner: PS: Die Vorschau über JavaScript ist geil. Habe ich noch in keinem Blog gesehen, nehme also an, das ist ein selbst programmiertes Feature. Aber ich glaube, das ganze Blog ist selbst programmiert, kann das sein? Zumindest finde ich im Quellcode keine Angaben zur Blogsoftware. Unten steht
    made with kate
    Aber das ist doch ein Texteditor. Oder ist das mehr?

  4. Michael: Auf http://www.forbes.com/fdc/terms.html steht folgendes: "When you register or become a member of Forbes.com or provide information to Forbes.com in any other manner, you agree to provide only true, accurate, current and complete information on all registration pages. Using a name other than your own legal name is prohibited (except in those specific areas of Forbes.com that specifically ask for unique, fictitious names, e.g., message boards and chat rooms)."

    Ich würde sagen, dass das einen Dienst wie Pebble Tools klar ausschliesst, und der Aufruf dazu geht absolut nicht in Ordnung. Das Spiel geht doch so: man will etwas kostenlos von Forbes haben, und zahlt mit der Angabe seiner Daten.

  5. alp: Peter: die Vorschau sind nur ein paar Zeilen JavaScript, das findest du unter anderem in dem Wordpress-Plugin, dass ich hier erwähnt habe. Das Weblog ist normal Wordpress. Kate ist nur ein Editor unter KDE/Linux, mit dem ich das Design gemacht habe.

    Michael: So ähnliches habe ich nämlich vermutet. Und das ist ja dann wohl taktisch ziemlich unklug, ts ts.
    ... dass das einen Dienst wie Pebble Tools ...
    Du meinst wahrscheinlich bugmenot.com. Unter Pebble Tools wird bugmenot.com nur beschrieben ;-)

  6. Sascha: Alp, Du hast ja keine Ahnung, was für Spakos da draußen rumlaufen … ;-)

  7. alp: Aber man lernt dazu ;-)


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