Hirnübungen für Hunde
27 October 2005
Hunde brauchen neben körperlicher Betätigung auch mal geistige Herausforderungen. Seit einer Woche beschäftige ich unseren 4-Monate alten John Lee Hooker fast jeden Abend 10 Minuten lang mit einer spannenden Aufgabe. Von der Firma - piep - gibt es ein Holztool Namens - piep- (da ich ja nicht in der Top 100-Liste der Businessblogger stehe, ist hier Werbung doch etwas Fehl am Platz). Das hat 8 verschiebbare Fächer.

In diese Fächer legt man ein Leckerli rein. Eins der Sorte 'mega-beliebt'.

Danach schiebt man die Deckel darüber und überlässt es dem Hund, da dran zu kommen.

In den Fotos seht ihr John in einem fortgeschrittenerem Stadium. Bei der ersten Übung sollte man die Deckel nur halb drüberziehen und jedes Fach füllen. Damit der Hund erst mal das Prinzip lernt. Später kann man nur noch bestimmte Fächer füllen und sie ganz verschließen.
Trainiert werden damit Beobachtungsgabe ("wo hat er das Leckerli hingetan?"), Motorik (Aufscharren der Deckel mit den Pfoten) und damit allgemeine Kommunikationsfähigkeit (hängt neurologisch stark mit den motorischen Fähigkeiten zusammen) und Vertrauen in den Trainer (wenn er vor lauter Aufregung vergisst, wo das Leckerli war, wird er mit den Worten "richtig" und "falsch" angeleitet).
Und nicht überbelasten (max. 10 Minuten), denn die Aufgabe ist anstrengend wie der Job eines Fluglotsen.

In diese Fächer legt man ein Leckerli rein. Eins der Sorte 'mega-beliebt'.

Danach schiebt man die Deckel darüber und überlässt es dem Hund, da dran zu kommen.

In den Fotos seht ihr John in einem fortgeschrittenerem Stadium. Bei der ersten Übung sollte man die Deckel nur halb drüberziehen und jedes Fach füllen. Damit der Hund erst mal das Prinzip lernt. Später kann man nur noch bestimmte Fächer füllen und sie ganz verschließen.
Trainiert werden damit Beobachtungsgabe ("wo hat er das Leckerli hingetan?"), Motorik (Aufscharren der Deckel mit den Pfoten) und damit allgemeine Kommunikationsfähigkeit (hängt neurologisch stark mit den motorischen Fähigkeiten zusammen) und Vertrauen in den Trainer (wenn er vor lauter Aufregung vergisst, wo das Leckerli war, wird er mit den Worten "richtig" und "falsch" angeleitet).
Und nicht überbelasten (max. 10 Minuten), denn die Aufgabe ist anstrengend wie der Job eines Fluglotsen.


am: ...und, ist auch gut für den Trainer. Trainiert werden damit Beobachtungsgabe (”wo hab ich das Leckerli hingetan?”), Motorik (Aufscharren der Deckel mit den Fingern) und damit allgemeine Kommunikationsfähigkeit (hängt neurologisch stark mit den motorischen Fähigkeiten zusammen) und Vertrauen in den Hund (wenn ich vor lauter Aufregung vergesse, wo das Leckerli war, wird der Trainer mit den Worten “wuff-wuff” und “grrr” angeleitet)
Thomas Kochler: Klasse. Verrätst Du mir den per E-Mail, wie die Firma und das Spielzeug heissen? Evtl. mit Bezugsquelle? Ich muss nämlich auch die beiden schönsten Hunde der Welt regelmäßig belasten und gerade im Winter stell ich mir diese Spielchen für zu Hause sehr nett vor.
alp: Sorry, ich kann dich zwar gut verstehen, aber wenn ich jetzt 'ja' sage, könnte ich gleich die Bezugsquelle im Eintrag nennen (und müsste es dann als Anzeige kennzeichnen). Ich glaube nicht, dass das rechtlich einen großen Unterschied macht.
Thomas Kochler: Auch wenn Du es mir nicht verraten wolltest (auch wenn ich die Gründe nicht wirklich verstehe), wollte ich mich nochmal für den Tipp bedanken.
Mittlerweile habe ich dieses "Spielzeug" auch in zweifacher Form, eines für zu Hause, das andere (die leichtere Variante) für's Büro.
Es ist ziemlich spannend, beide Hunde dabei zu beobachten, wie unterschiedlich sie doch an dieselbe Aufgabe herangehen. Noch schöner ist, dass zumindest der Jüngere danach so müde ist, dass er mich und die Kollegen nicht mehr nach Streicheleinheiten anbettelt, sondern friedlich im Körbchen schlummert.
Bitte noch mehr Tipps dieser Art.