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Neue Fliegenfangtechnik

Ihr wisst ja, man nennt mich auch Alp Lee, Meister der Fliegenfangtechnik, und ich probiere seit ein paar Tagen eine ziemlich einfache Technik aus, die erfolgreicher zu sein scheint, als alle vorher aufgezählten Techniken: Die Shoot-'em-Technik. Dafür nimmt man ein altes, verwaschenes T-Shirt (der neugierige Welpe im Foto tut nichts zur Sache und ist nur Dekoration) ein T-Shirt auskramen ... faltet es zusammen (oder lässt es vom Welpen zerknautschen) ... zerknautscht it, John! ... und ballt es dann in die Faust. in die Faust ballen Und dann geht man durch die Wohnung und pfeffert das Geschoss volle Pulle gegen eine irgendwo sitzende Fliege. Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber in 90% der Fälle weicht die Fliege nicht aus und lässt sich von diesem Geschoss K.O schlagen. Sie stirbt nicht, sondern geht nur K.O, fällt auf'n Boden und fliegt wenig später weiter (wenn man nicht zum allesentscheidenden Schlag ausholt). Ich lache mich meist selber dabei schlapp, aber es funktioniert wirklich sehr zuverlässig. Dabei verstehe ich das nicht. So ein Wurf mit einem weichen T-Shirt ist nicht so wuchtvoll, wie z.B. eine Zeitung (man muss es deshalb von kurzer Distanz abfeuern, so 80-120 cm von der Fliege entfernt). Ein T-Shirt fliegt auch nicht so schnell, weil es sich meist vor dem Aufprall wieder ein bisschen auffaltet. Ich hab keine Erklärung oder Theorie, wieso das so gut klappt. Ihr?
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Comments

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    Boris: Vielleicht liegt es genau daran, dass sich das Shirt etwas auffaltet, bevor es trifft. Die Fliege kommt einfach nicht weit genug weg. Immerhin deckt das aufschlagende Shirt sicher eine deutlich größere Fläche ab als die übliche Patsch-Zeitung.

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    alp: Also der Spiderman Netz-Effekt ... wahrscheinlich ist es das. Ich müsste mal Zeitlupenaufnahmen machen ;-)

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    filapper » Nelly: [...] Unsere gute Hundeprinzessin ist in die Jahre gekommen. Das fällt mir besonders beim Lesen von jungem Hundeglück auf, zB. bei Alp oder bei Lazerte. Sie humpelt zeitweise, hat Hautprobleme, das Herz ist angegriffen, eine degenerierte Drüse am Auge und nach langem Liegen fällt das Aufstehen manchmal sichtlich schwer. Naja, umgerechnet ist das mit Mitte neunzig nicht verwunderlich. So genießen wir den Herbst, gemeinsam, und hoffen auf eine noch schöne gemeinsame Zeit. [...]

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    Ulf: Fliegen sind auch wirklich leicht zu verwirren. Sie reagieren ja normalerweise nicht überlegt, sondern reflexartig. Wenn man erst einmal nahe genug herankommt, kann man Fliegen auch oft mit der Hand erledigen, indem man einfach mit beiden Händen aus entgegengesetzten Richtungen ausholt. Die Fliege würde dann eigentlich auf direktem Weg vor der Hand flüchten, was in diesem Fall nichts nützt, weil von gegenüber auch eine Hand kommt. Das scheint manchmal ihr Nervensystem derart zu überfordern, dass sie einfach sitzenbleibt. Kurzschluss, sozusagen. :-)

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