Nochmal Werbung für OpenOffice

Ich kenne mich in Textverarbeitungssoftware (MS Office, StarOffice, OpenOffice etc.) einigermaßen aus und habe mit allen schonmal größere Projekte wie Haus- und Examensarbeiten von Jurastudenten (7 Studenten habe ich diesbez. mal gleichzeitig betreut) und Buch-Projekte bis zu 500 Seiten gemacht (oder besser: versucht zu realisieren). Eine 30-Seitige juristische Hausarbeit auf MS Word? Vergiss es, ist 'ne Qual und voller Bugs. MS Word eignet sich für ein paar kleine Briefchen, ein-zwei Tabellchen und vielleicht noch 'ne Adressdatenbank (im Schneckentempo). Das sage nicht ich (bestätige es aber), sondern ein Projektleiter meines letzten Arbeitsplatzes als Angestellter. Mariannes Wippetbuch habe ich noch mit StarOffice 5.0 formatiert und das war ein Riesen-Unterschied zu Word. Da machte ich die Erfahrung: Es kann sich lohnen, in eine neue Software einzuarbeiten, wenn die Einarbeitungszeit geringer bleibt, als die Bug-Behebungszeit bei der gewohnten Software. Und gestern habe ich Mariannes neues Büchlein (100 Seiten, und mit vielen eingebetteten Fotos) druckbereit gemacht. Mit OpenOffice. Lief wie geschmiert, ohne einen Absturz oder Bug. In einer Stunde effektiver Arbeitszeit (inklusive Formatvorlagenerstellung) war ich damit fertig.
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Comments

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    Stephan: Mein Lieblingskommentar ist immer noch "Wenn Word für längere Dokument konzipiert wäre, dann hiesse es Book".
    Und morgen gebe ich dann wieder LaTeX Kurs und versuche alle potentiellen OOo-Benutzer abzuwerben, gerade für juristische Hausarbeiten lohnt sich das ;-)

  2. 2

    Timo Gnambs: Eine Softwareliste fr Windows
    Nachdem es sich leider immer wieder ergibt, dass man seinen Computer neu aufsetzen und zwangsl�fig auch alle (mehr oder weniger) notwendigen Programme installieren muss, sei im folgenden eine kurze Zusammenstellung von Programmen aufgefhrt, die meine St

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    Dani: Kann Deine Ansicht nur bedingt teilen - bin zwar ebenfalls davon überzogen, dass OO und vorallem auch LaTeX für die genannten Dokument-Typen zu präferieren sind, allerdings würde ich MS Word nicht so schlecht einschätzen.
    Ich habe (zwangsweise) die Erfahrung gemacht, dass man mit MS Word durchaus konstruktiv arbeiten kann - wenn man gewisse Sachen hinnimmt (muss man wohl überall) und vorallem aber auch so arbeitet, wie es gedacht ist - und dort ist wohl das Problem. Die Benutzerführung von Word, ist nicht wirklich optimal - der eigentlich so wichtige Textaufbau wird von Word selber konsequent verdrängt...

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    Tony: Das OO weniger Bugs hat als MSO kann ich jetzt aus eigener Erfahrung nicht bestaetigen, aber ich habe bisher auch nur mit wenigen hundertseitige Dokumenten gearbeitet. Grosse Dokumente in Word zu machen war immer ein Risiko, das gebe ich gerne zu.

    Was mich bei der Diskussion OO vs. MSO stoert, ist die Tatsache das die Usability immer einwenig unter den Teppich gekehrt wird. Ich bin jedes mal am Verzweifeln gewesen, wenn ich in OO mit dem Style Catalog formatieren musste. Das ist und bleibt in Word einfacher, sorry.

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    Thiemo: Wie sieht es mit dem Erstellen von (mehrhundert-seitigen) PDFs aus? Welches Produkt ist da "besser"? Vor allem brauche ich unbedingt Links (sowohl dokumenten-interne als auch externe), die nach dem PDF-Export auch noch funktionieren.

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    Stephan: LaTeX mir Hyperref kann das problemlos bewerkstelligen, bei den GUI-Programmen hab ich leider keine Erfahrungswerte...

  7. 7

    Matthias Webblogg: Vorschau auf OO Version 2
    Und ich mach auch gleich noch mal Werbung für OO. Linux Anwendungen spricht von einer ersten Preview von OpenOffice 2.0. Die Filter für MSO sollen weiter verbessert worden sein. Ein Klon der Datenbanksoftware Access soll auch im Programm enthalten ...

  8. 8

    Sven: Was ich suche, ist eine Alternative zu Outlook, was die Adressverwaltung und den Terminplaner betrifft. Ich würd gerne was haben, wo ich eine Art Kundendatenbank anlegen kann, mit den Terminen, wann die Kunden kommen. Irgendwelche Ideen?

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