Einen älteren Artikel, wie Spammer den grafischen
CAPTCHA-Schutz knacken, gibt es auf
post-gazette.com oder
boingboing. (via
Jon Udell <--
DenkZEIT)
Demnach ist Erkennungssoftware schon soweit, dass jeder Zahlen- und Buchstabencode geknackt werden kann. Probleme hätte diese Software aber bei Bildmotiven, die nur von Menschen erkannt werden können. Zum Beispiel ein verzerrt aufgenommener Tierkopf aus einer ungewöhnlichen Perspektive.
Aber was die Maschinen nicht können, erledigen Menschen. Von Spamern verwendete Skripte übermitteln die Formulareingaben erst, nach dem ein Mensch sie erkannt und eingegeben hat, um damit Zugang zu einer der vielen kostenlosen Prono-Sites zu bekommen ("Geben Sie den Code ein, um das neue Haris Pilton-Video runterzuladen!").
Geniale Idee, zugegeben. Zwar ist die Ausbeute nicht 100% (ein paar werden immer den falschen Code eingeben und das muss die Maschine, mangels eigener Kontrollmöglichkeiten, dann annehmen), aber für Spammer zählt eben die Quantität.
Was uns wieder zum Hauptproblem führt, den auch Jon Udell in seinem Artikel erwähnt: Die Knackmöglichkeiten sind heute schon da und wenn eine kritische Masse überschritten wird, werden sie auch eingesetzt. Je verbreiteter ein Schutz, desto eher wird er geknackt. Ob wir jetzt alle grafische Captchas drauf machen, oder die barrierefreie Variante ... bald können wir uns wieder etwas Neues überlegen.
frontflash.de (Homepage) on 2004-12-14 20:36
Jetzt sind Captchas auch nicht mehr sicher. Captchas m� ihr hier eingeben beim registrieren und beim Kommentieren. Was mu�man noch alles machen? Kommentare ausschalten? Kann doch nicht der Sinn eines Blogs sein. Lest bei Alp Uckan weiter