Self defence: Wie man sich vor'm zitiert-werden schützt
15 September 2004
- Benutze Slang und Argo-Sprache. Pfeif auf Rechtschreibung und Verständlichkeit. Das verringert die Chancen, dass ein klassisches Medium dich zitiert.
- Schwimm gegen den Strom. Wenn alle über die Mauerwiederaufbau-Phantasie qautschen, schreib etwas über das Paarungsverhalten der Gelbwangenschmuckschildkröten.
- Zitiere exzessiv andere. Denn Zitat im Zitat im Zitat ... sieht schon scheiße aus.
- Wenn Punkt 1. zu krass für dich ist, sei wenigstens originell und schreibe in einer Art und Weise, die kein Cheffredakteur freigeben würde.
- Ok, dieser Punkt ist schwer, aber: Sei langweilig. Sei langweiliger als langweilig. Noch unter Mainstream-Niveau. Sei so schlecht und langweilig, dass du nicht mal die Zeit wert bist, die der Aggregator für das Beziehen deines Feeds braucht.
- Sorg dafür, dass deine Inhalte schnell in die Indizes der Suchmaschinen kommen. Das gibt dir wenigstens die Möglichkeit zu beweisen, dass dein Artikel schon vorher da war, wenn's hart auf hart kommt.
- Verfass die übelsten Nutzungsbedingungen für deinen Content, die es gibt. Brüll wie ein Löwe, wetz die Feder, droh mit Strafverfolgung und anschließender Prügel. Auch wenn du dich im Einzelfall vielleicht nicht gegen das zitiert-werden wehren kannst ... wer will schon mit so einem Psychopathen wie dir zu tun haben?
- Wenn alles nichts gebracht hat: Lauf zum Anwalt. Verschicke Unterlassungerklärungen und verklag alle. Und vergiss nicht, das zu bloggen. Auch wenn du verlierst ... (siehe letzter Satz in Punkt 7)


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[i:rrhoblog]: developing news
die news-geschichte kocht weiter flei�g, wobei auf den ins wasser geh�enden reis (und damit aufs eigentliche essen) noch ein wenig verzichtet werden mu� weil wohl der entsprechende sack reis in china umgefallen ist, wie auch anderswo berichtet wird....